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Freitag, 27. April 2018 16° 3

Soziales

Josef Küffner ist jetzt Geschäftsführer

Karl Haubelt gab die Leitung der Krankenpflege ab.

Karl Haubelt, Ernestine Pöppl und Josef Küffner (von links)Foto: Jordan

Pielenhofen.Fünf Jahre lang war Karl Haubelt Geschäftsführer der Ambulanten Krankenpflege Pielenhofen. Mit seinem ganzen Herzblut hat er den Verein unterstützt und geleitet. Nun wurde ein neuer Geschäftsführer gewählt. Bei der Jahresmitgliederversammlung stimmten die zehn anwesenden Mitglieder für Josef Küffner als Haubelts Nachfolger.

Haubelt ist erleichtert, dass er jemand so kompetenten gefunden hat, der sich bereit erklärte, das Ehrenamt zu übernehmen. Haubelt lehnte aus privaten Gründen eine weitere Amtszeit ab. Mit Küffner ist es ihm gelungen, den Bezug zur Kirche herzustellen. Er ist seit Jahren Pfarrgemeinderatssprecher und Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. „Ich konnte mir gut vorstellen, ein weiteres Ehrenamt zu belegen“, so Küffner. Und der Posten des Geschäftsführers der Ambulanten Krankenpflege sagte ihm gleich zu. „Es ist eine sinnvolle Aufgabe in der Region und bedarf möglichst viel öffentlicher Aufmerksamkeit. Die Ambulanten sind eine sinnvolle und notwendige Einrichtung“, betont Küffner, der nebenbei noch voll berufstätig ist. Die Kirchenverwaltung und die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden stehen voll und ganz hinter dem Verein. Pfarrer Norbert Pabst und die Bürgermeister der Gemeinden Pielenhofen, Wolfsegg, Duggendorf und Pettendorf bedankten sich bei Haubelt für die intensive Zusammenarbeit.

Auch Ernestine Pöppl, Pflegeleiterin der Ambulanten, freut sich über den neuen Geschäftsführer. Außer ihr arbeiten derzeit 14 weitere Pflegekräfte in der Institution und es werden dringend weitere benötigt, der Bedarf an Fachpersonal ist enorm. Die Zahlen sprechen für sich. 2017 wurden 119 Pflegebedürftige versorgt. Es wurden fast 30000 Hausbesuche absolviert, rund 100000 Kilometer zurückgelegt. Die Qualitätssicherung vom medizinischen Dienst hat die Ambulanten mal wieder mit Note eins versehen.

„Für mich war es eine Interessante und erfüllende Aufgabe, die ich mit Freude übernommen hatte“, erinnert sich Haubelt. „Hervorheben und besonders bedanken möchte ich mich für die harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ernestine Pöppl!“ Den Vorsitz vom Bruder Konrad Unterstützungsverein wird Haubelt behalten. Ohne den Verein könnten sich die Ambulanten kaum finanzieren. (lmj)

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