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KAB Steinsberg feierte Jubiläum

Der Ortsverband besteht seit 110 Jahren. Georg Mühlbauer und Adolf Seebauer sind schon 50 Jahre dabei.
Von Monika Bucher

Zum 110. Geburtstag ehrte die KAB Steinsberg langjährige Mitglieder, für 50 Jahre Adolf Seebauer und Georg Mühlbauer (vorne Mitte). Foto: Bucher
Zum 110. Geburtstag ehrte die KAB Steinsberg langjährige Mitglieder, für 50 Jahre Adolf Seebauer und Georg Mühlbauer (vorne Mitte). Foto: Bucher

Steinsberg.Bei der Jahresversammlung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Steinsberg im alten Schulhaus in der Pfalzgrafenstraße wurden zum 110-jährigen Jubiläum treue Mitglieder geehrt. Vorsitzende Birgitta Pilz überreichte mit 2. Bürgermeister Hans Dechant Dankurkunden, Treuenadeln und Blumen.

Für 50 Jahre wurden Georg Mühlbauer und Adolf Seebauer ausgezeichnet, für 35 Jahre Mariele Bucher, Christa Karl, Elsa Mühlbauer, Annelore Pilz, Anna Seebauer, Margarete Kroner, Anna Schießl, Sieglinde Schneider und Johanna Seidl, für 30 Jahre Helga Pollinger, für 25 Jahre Karlheinz und Anneliese Buch, für 20 Jahre Gertraud Groß, Irmgard und Alois Engl und für 15 Jahre Hildegard Schafberger und Hermine Güntner. Pfarrvikar Winfried Larisch würdigte die KAB- Mitglieder als „Stützen und Perlen“ der Pfarrei, die „Glanz verleihen und das Pfarrleben farbenfroh“ machen würden.

Bürgermeister Dechant gratulierte den Geehrten für ihr Engagement beim Ortsverband und erinnerte daran, dass die KAB als erstes einen Sportplatz in Steinsberg für die Jugend angelegt hatte. Er stellte die sozialen Ziele heraus, für die die Arbeitnehmer-Bewegung stets kämpfte, wie die Forderungen nach Mindestlohn oder die Erhaltung der arbeitsfreien Sonntage.

Vorsitzende Birgitta Pilz zitierte KAB-Gründer Bischof von Ketteler mit seinem rund 15o Jahre alten Satz „Wollen wir die Zeit erkennen, so müssen wir die soziale Frage zu ergründen suchen“. 1908 wurde in Steinsberg der Verein gegründet. 1913 wurde eine Fahne angeschafft und erst 2017 durch eine neue ersetzt. In den Anfangsjahren gab es eine rege Vereinstätigkeit mit Versammlungen und Theateraufführungen. In der Hitler-Zeit kam sie zum Erliegen und erst danach gab es einen neuen Aufschwung, so Pilz.

Höhepunkte des vergangenen Jahres waren Agapefeier, Vorträge, Eine-Welt-Waren- und Palmbüschelverkauf. Der Erlös wurde an die Christliche Arbeiterhilfe, Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder (VKKK) und an die Ministrantenkasse der Pfarrei gespendet.

Im anstehenden Programm nannte Pilz Kräuterbuschenbinden oder Maiandacht an der Florianskapelle. Der Kegelabend wurde auf den 24. April verschoben. Am 30. Oktober ist ein Weinabend und am 4. Dezember Adventfeier. Geplant sind heuer eine Johannifeier und eine Fahrt zur Krippenausstellung in Sorghof.

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