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Sonntag, 19. August 2018 31° 3

Vereine

Märchenhaftes bei Beratzhausener Frauen

Der Frauenbund blickte zurück und ehrte langjährige Mitglieder. Dann kam Märchenerzählerin Edeltraud Forster.
Von Ingrid Kroboth

Die geehrten Frauen mit der Vorsitzenden Elfriede Riepl (re.), Pfarrer Georg Dunst und Bezirksvorsitzender Ingrid Maier (li.) Foto: Kroboth
Die geehrten Frauen mit der Vorsitzenden Elfriede Riepl (re.), Pfarrer Georg Dunst und Bezirksvorsitzender Ingrid Maier (li.) Foto: Kroboth

Beratzhausen.Märchenhaft verzaubert gingen dieser Tage an die 60 Frauen aus dem Pfarrheim nach Hause. Sie kamen von der Jahreshauptversammlung des örtlichen Zweigvereins im katholischen Frauenbund. Nach einem festlich gestalteten Wortgottesdienst in der Pfarrkirche mit Gemeindereferentin Lea Schäfer waren die Mitglieder zum Pfarrheim gezogen.

Dort erinnerten sie sich zusammen mit Schriftführerin Christa Tischler an die enorme Auswahl an Veranstaltungen im abgelaufenen Vereinsjahr. Für die aktuell 268 Mitglieder hatte sich die Vorstandschaft wieder ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen: neben Koch-, Bastel- und Computerkursen fanden wieder mehrere Tagesfahrten und ein dreitägiger Jahresausflug an die Mosel statt. Die Frauen waren bei der Bezirksmaiandacht dabei, übernahmen beim Pfarrfest an Fronleichnam die Kaffee- und Kuchentheke, fuhren zur Fatima-Andacht zur Wallfahrtskirche Eichelberg und zum Oktoberrosenkranz nach Buxlohe.

Speziell auf die Fastenzeit konzentriert sich der Frauenbund mit seinen Angeboten zum Basenfasten, zur Solibrot-Aktion, Osterkerzen und -fähnchen basteln und Schmücken des Osterbrunnens. Dazu kommt übers Jahr verteilt die monatliche Strickwerkstatt und alle zwei Wochen ein Schafkopf-Stammtisch im Klangwerk.

Von Schatzmeisterin Ingrid Kroboth erfuhr die Versammlung, wie sparsam der Frauenbund im Hinblick auf das 100-jährige Bestehen im kommenden Jahr gewirtschaftet hat. Auf Antrag von Kassenprüferin Marga Rödl wurde die Vorstandschaft entlastet.

Dann nahm Märchenerzählerin Edeltraud Forster auf einem fantasievoll geschmückten Tisch Platz. Sie trug den Zungenbrecher von den „Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren“ vor und eine niederbayerische Geschichte von der Schmeichelkatze. Vom Lumpenkind war die Rede und von Erdgeistern. Dazwischen zupfte die in Wörth lebende Märchenpädagogin ihre Daumentrommel und leitete damit auch über zur Warnung vor Wesen, die immer „ich selber“ schreien – dabei könnte es sich leicht um einen Laminak handeln, ein für Menschen sehr gefährliches Ungetüm. (lik)

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