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Politik

Mehr Parkplätze für Pendler

Am Deuerlinger Bahnhof entstehen zusätzliche Stellflächen. Die Abwasserkosten müssen noch einmal kalkuliert werden.
Von Manfred Kox

Zehn neue Stellflächen sollen die Parkplatzsituation am Deuerlinger Bahnhof entschärfen. Archivfoto: Kox
Zehn neue Stellflächen sollen die Parkplatzsituation am Deuerlinger Bahnhof entschärfen. Archivfoto: Kox

Deuerling.Die Parkplatzsituation am Deuerlinger Bahnhof entspannt sich etwas. Bürgermeister Diethard Eichhammer berichtete in der Sitzung des Gemeinderats, dass am Bahnhof nun endgültig etwa zehn Parkplätze mehr geschaffen werden. Der Zuschussantrag wurde mit Gesamtkosten von 216 000 Euro von der Gemeinde bereits eingereicht. Zuletzt war die Parkplatzsituation am Deuerlinger Bahnhof sehr angespannt. Das hat unter anderem damit zu tun, dass ein starker Zustrom von Pendlern im Zuge des A3-Ausbaus erfolgte.

Für die notwendigen Anpassungen der Abwasserkosten im Bereich Deuerling Bahnhof legte das Ingenieurbüro EBB dem Gemeinderat in seiner Sitzung eine Kalkulation vor. Demnach müssten die Kosten von jetzt 1,58 Euro auf 2,24 Euro je Kubikmeter steigen. Als Alternative wurde angeregt, eine Grundgebühr einzuführen und dafür einen niedrigeren Kubikmeterpreis zu erheben. Im Endeffekt bleibt das aber gleich, nur dass die Gemeinde und der Zweckverband schon früher einen Teil des Geldes bekommen und nicht in Vorlage gehen müssen. Einige Gemeinderäte monierten, dass auf diesem Wege auch kleinere Verbraucher schlechter gestellt sind und größere subventioniert werden.

Insgesamt gab dem Gremium aber die Höhe des neuen Betrags und damit die Preissteigerung zu denken. Die anwesenden Zuschauer konnten das Zahlenmaterial mangels Unterlagen nicht nachvollziehen und waren froh, dass die Gemeinderäte samt Bürgermeister die Berechnungen anzweifelten. Es zeigte sich bei der Prüfung von Details, dass augenscheinlich Zahlen zugrunde gelegt worden sind, die einer Prüfung nicht standhalten. Daraufhin wurde eine Neuberechnung beantragt und eine Entscheidung über die Abwassersatzung verschoben.

Defizite bei Kinderbetreuung

Der Bürgermeister legte die Jahresrechnung 2017 vor. Sie schließt mit einem Gesamtvolumen von etwa 3,88 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt knapp 2,7 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt gut 1,1 Millionen Euro. Defizite fielen im Bereich der Kinderbetreuung an. Bei der Krippe betrug das Minus 4321 Euro und beim Kindergarten 8247 Euro. Davon hat die Gemeinde jeweils 90 Prozent zu tragen. Für den Hort sind 5633 Euro Anteil zu überweisen. In diesem Zusammenhang wies Wolfram Hiebsch darauf hin, dass neben diesen Kosten von Seiten der Gemeinde ein erheblicher weiterer Aufwand geleistet werde. Außerdem fragte er nach, ob die Unterbringung auswärtiger Kinder nicht Plätze für Deuerlinger blockiere. Der Bürgermeister sah hier derzeit keine Probleme.

Beim TSV steht die Anschaffung eines neuen Rasentraktors mit größerer Leistungsfähigkeit an. Immerhin gilt es 30 000 Quadratmeter Flächen zu pflegen, wobei das jetzt eingesetzte Gerät an seine Grenzen stößt. Es wurde angeregt, hier eine Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Sportverein mit dem Ziel von Kosteneinsparungen zu überlegen. Kurt Neuberger, der gleichzeitig Vorsitzender des Sportvereins ist, war für alle Lösungsmöglichkeiten offen, doch zeigte sich in der Diskussion, dass die Gemeinderäte es wohl lieber sähen, wenn der Verein das Gerät selbst anschafft und die Gemeinde ihn dabei unterstützt.

Defibrillator für die Schule

Der Förderverein des TSV Deuerling hat dem Verein einen Defibrillator im Wert von 2245 Euro gesponsert. Dieser ist sprachgesteuert und mit Kinderfunktion ausgestattet, so dass er auch für die Jugendeinrichtungen nutzbar ist. Das Gremium beschloss, die Kosten für die Sicherheitskontrolle und den Batterietausch zu übernehmen und beschloss gleichzeitig auch für die Schule ein solches Gerät anzuschaffen.

Bei der Mittagsbetreuung in der Grundschule sind festgelegte Voraussetzungen zu erfüllen. So muss sie bis 14 Uhr möglich sein, was aber in Deuerling nicht nachgefragt wird. Außerdem muss sie an vier Tagen in der Woche erfolgen und von mindestens zwölf Schülern genutzt werden. In der Grundschule sind 37 Schüler angemeldet, die an verschiedenen Tagen in unterschiedlicher Zahl das Angebot in Anspruch nehmen. Somit wurde ein Zuschussantrag eingereicht.

Dem Antrag, in Heimberg eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einzuführen, wurde zugestimmt. Es wurde von den Räten auch empfohlen, zur Erinnerung an das Tempolimit mit Schildern am Feuerwehrhaus nochmals darauf hinzuweisen. Die Maßnahme soll den Verkehr entschärfen und die Schulwege sicherer machen.

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