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Donnerstag, 19. April 2018 26° 1

Fastenzeit

„Migrant“ führte das Fastenbier ein

Thomas Hammerl und „Bruder Thomas“ alias Thomas Hartauer lasen beim Starkbierfest den Besuchern in Wolfsegg die Leviten.

Bruder Thomas liest den Großkopferten die Leviten. Foto: leb

Wolfsegg.Beim Starkbierfest im Gasthof Kumpfmüller in Wolfsegg stellte Bierprinzessin Julia den zahlreichen Gästen den von Braumeister Leonhard Resch gebrauten Weltenburger Asam Bock vor. Der offizielle Start des Starkbieranstichs fand auf der Festwiese zu Füßen der Burg statt. Dort schossen die Böllerschützen Salut. Der kalte Schneewind trieb die Gäste aber schnell in den warmen Wirtssaal, wo Bürgermeister Wolfgang Pirzer den Fassanstich wagte. Für musikalischen Genuss sorgte die Wolfsegger Wirtshausmusi.

Punkt halb neun trat der Regensburger Stadtrat Dr. Tobias Hammerl ans Rednerpult und erklärte die Entstehung der heutigen Traditionen in der Fastenzeit: „Der heilige Augustinus, dem wir diese schöne Tradition des Fastenbieres zu verdanken haben,“ so Hammerl, „stammte aus Algerien.“ So habe also ein „nordafrikanischer Migrant“ den Brauch ins christliche Abendland gebracht.

Zu späterer Stunde predigte „Bruder Thomas“, alias Thomas Hartauer. Er hat „Groko“ im Duden nachstudiert: „Groko“, so sei dort zu finden, „ist lediglich die Abkürzung von „großkopferte Kotzbrocken“, zitierte er. (leb)

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