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Schule

Olympische Spiele in Regenstauf

13 „Nationen“ stellten sich dem Wettkampf. Es waren auch exotische Disziplinen dabei wie Schubkarrenlauf und Boccia.
Von Sieglinde Geipel

  • Eröffnet wurden die Olympischen Spiele mit dem Einzug der Mannschaften. Jonas Gleisl entzündete das olympische Feuer. Foto: Geipel
  • Auch Situps standen auf dem Olympia-Programm. Foto: Geipel

Regenstauf.Spiel und Spaß standen am ersten Tag der Olympischen Spiele an der Mittelschule am Schlossberg in Regenstauf an erster Stelle. Vor den Spielen hatten die Schülerinnen und Schüler viele Aufgaben zu erledigen. Die erste Frage war, welches Land wollen wir vertreten? Nachdem diese wichtige Entscheidung gefallen war, war viel Kreativität gefordert. Jede Klasse gestaltete ihre eigene Flagge und dazu passende Trikots. Das Trikot der italienischen Mannschaft zeigte die italienischen Farben. Diese waren mit Stofffarben auf ein weißes T-Shirt aufgemalt. Andere hatten schwarze T-Shirts gewählt, auf die die Schüler die Landesflagge aufgenäht hatten.

„Ein Supertag. So könnte Schule immer sein!“

Theresa, Schülerin der M9d

Auf anderen T-Shirts waren Sprüche zu lesen wie „Gemeinsam und fair“ oder „Wir sind aktiv und ihr passiv“. Für den Olympiaeinmarsch hatten die Schüler natürlich auch eine passende Hymne gewählt. Neben diesen Aktivitäten stellten die Schüler auch zu ihrem jeweils gewählten Land ein großes Plakat zusammen. Darauf hatten sie viele verschiedene interessante Details zu ihrem Land erarbeitet.

Beim Kicker war Reaktionsschnelligkeit gefragt. Foto: Geipel
Beim Kicker war Reaktionsschnelligkeit gefragt. Foto: Geipel

Eröffnet wurden die Spiele mit dem Einzug der Mannschaften, dem Entzünden des olympischen Feuers durch den Schüler Jonas Gleisl und der Eröffnungsrede von Schulleiter Alois Amann. Danach begann der sportliche Wettkampf in 14 verschiedenen Disziplinen. „Es war uns wichtig, nicht nur typische olympische Disziplinen anzubieten, sondern auch eher exotische, bei denen auch nicht so sportliche Schüler Erfolg haben konnten“, erklärte Sandra Niemann, die die Veranstaltung organisierte und moderierte.

Eine Mannschaft gab sich den Phantasienamen Stoaschnien. Foto: Geipel
Eine Mannschaft gab sich den Phantasienamen Stoaschnien. Foto: Geipel

Die einzelnen Wettkämpfe waren Schubkarrenlauf, Kicker, Boccia, Tischtennis, Cup-Pong, Hindernisparcours, Sumo-Ringen, Kraftdreikampf, Zielwurf-Biathlon, Fußball, Völkerball, Basketball und Trampolin-Hochsprung. „Das bundesweite und fächerübergreifende Bewegungs- und Lernprogramm ,Olympia ruft: Mach mit!‘ ist eine gute Gelegenheit, die letzten Tage des Schuljahres sinnvoll zu nutzen“, erklärte Alois Amann. Bereits während des Schuljahres fanden dazu Fortbildungen für die Lehrkräfte statt. Symbioun e. V. hat das bundesweite und kostenfreie Bewegungsprogramm „Olympia ruft: Mach mit!“ für Schulen entwickelt.

Beim Sumo-Ringen waren Treten und Schlagen verboten. Foto: Geipel
Beim Sumo-Ringen waren Treten und Schlagen verboten. Foto: Geipel

In den Lehrerfortbildungen an der Mittelschule ging es unter anderem um „Bewegtes Lernen“ in allen Schulfächern. Heute absolvieren die Schüler den zweiten und letzten olympischen Tag. Die letzte Disziplin wird eine Wasser-Trage-Staffel sein, die alle Klassen gleichzeitig absolvieren müssen.

Dann steht die große Abschlussfeier mit der Siegerehrung an und als „Special-Guest“ kommt Olympiasieger Christian Reitz, der bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking mit der Schnellfeuerpistole Gold erzielte sowie 2016 in Rio de Janeiro in der Schnellfeuer-Kategorie. Begleitet wird er von seiner Frau Sandra Reitz, die ebenfalls eine sehr erfolgreiche Sportschützin ist.

Disziplinen und Flaggen

  • Sumo-Ringen:

    Hier galt es, die speziellen Regeln des Sumo-Ringens einzuhalten. Ausheben ist erlaubt, Treten und Schlagen jedoch verboten. Es gilt, mit körperlichem Geschick den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Unterlegen ist, wer den Ring verlässt oder am Boden liegt.

  • Kicker:

    Am schuleigenen Kicker treten die Schüler insbesondere der Ganztagsklassen in der Freizeit gerne gegeneinander an. Deshalb wurde der Kicker auch als eine eigene olympische Disziplin neben dem Fußballspiel auf dem Rasen aufgenommen. Reaktionsschnelligkeit war gefragt.

  • Mannschaft „Stoaschnien“:

    Während die Klassen für Deutschland, Polen, Österreich, USA usw. antraten, entschied sich eine Klasse für den Phantasienamen „Stoaschnien“. Hintergrund war, dass in dieser Klasse Schüler aus acht verschiedenen Nationen vertreten sind.

  • Kraftdreikampf:

    Bei dieser Disziplin ging es in erster Linie um Kraftausdauer. Die Schüler absolvierten Klimmzüge, Situps und Liegestütze. Wichtig war dabei vor allem die korrekte Ausführung sowohl die Anzahl der Übungen. Der Zeitfaktor spielte hier keine Rolle.

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