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Montag, 18. Juni 2018 26° 2

Versammlung

Opposition ärgert CSU

Freie Wähler und SPD sorgen für Unmut.

Schierling.Am Pfingstmontag spricht der CSU-Vorsitzende und Bundesinnenminister Horst Seehofer bei der Kundgebung in Schierling im Festzelt. Das teilte CSU-Orts- und Fraktionsvorsitzender Andy Komes bei der Versammlung vor 35 Mitgliedern mit. Verwunderung gab es über die Gemeinderatsfraktionen von Freien Wählern und SPD. Die hätten bei der Beratung des Haushalts fast ausschließlich auf Angriffe auf Bürgermeister Christian Kiendl gesetzt.

Dass die Freien Wähler beim Landratsamt sogar Informationen des Bürgermeisters auf Facebook kritisch hinterfragten, rief Ärger hervor. Man habe im Landratsamt keine Probleme gesehen, so Kiendl. Informationskanäle einschränken oder sperren zu wollen, zeuge nach Kiendl von einem eigenartigen Demokratieverständnis.

Andy Komes konnte ein neues Mitglied zur CSU-Versammlung begrüßen und erklärte, dass der Ton im Marktgemeinderat rauer werde, die CSU aber nicht der Auslöser dafür sei. Die Fraktion habe sich bei einer Klausurtagung intensiv mit dem Gemeindehaushalt befasst. Das sei auch eine wichtige Gelegenheit, um nicht nur zwei oder drei Jahre, sondern zehn Jahre und mehr vorauszudenken. Die Früchte seien deutlich erkennbar, denn Schierling habe sich zu einer Top-Gemeinde mit mehr als 8000 Einwohnern entwickelt. Die Ausweisung von Wohnbauland sei sehr wahrscheinlich, weil in den letzten Wochen wieder über 6 Hektar landwirtschaftliches Tauschland erworben werden konnten. Anders als die Freien Wähler will die CSU bei den niedrigen Elternbeiträgen für die Kinderkrippen und Kindergärten bleiben. „Wenn wir um zehn Prozent erhöhen würden, würden wir nur 12 000 Euro mehr im Jahr einnehmen“, so Kiendl. Er befasste sich weiter mit der Ortsentwicklung, dem digitalen Rathaus, der Entwicklung der kleineren Gemeindeteile, dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, der Abwasserbeseitigung und dem sozial geförderten Wohnungsbau. In der Diskussion ging es um den geplanten Hotelbau, was Otto Gascher als „Segen“ bezeichnete. Besprochen wurde ein möglicher Kreisverkehr beim Aktivmarkt an der Einmündung der Waldstraße in die Eggmühler Straße. Gerwald Friedl sprach sich für ein Kneipp-Tret-Becken auf der Viehmarktwiese aus und Christian Kiendl kündigte an, dass noch vor dem Volksfest die Feinschicht auf den restlichen Teil der Ortsdurchfahrt aufgebracht wird. (lww)

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