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Politik

Ortdurchfahrt: Sanierung erst 2019

Bei der Bürgerversammlung in Eitlbrunn musste Bürgermeister Siegfried Böhringer viele Fragen zum Straßenbau beantworten.
Von Monika Bucher

Thema bei der Bürgerversammlung in Eitlbrunn war wieder der beidseitig zu schmale Bürgersteig in der Kallmünzerstraße. Foto: Bucher

Eitlbrunn.Unter dem Motto „Markt Regenstauf – Lebensraum mit Perspektive“ zeigte Bürgermeister Siegfried Böhringer vor rund 50 Anwesenden bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Hofherr in Eitlbrunn Rückblicke und anstehende Planungen auf. Die Gesamtwohnsitze in Eitlbrunn beziffern sich auf derzeit 705 und in Loch auf 272.

Örtliche günstige Standortfaktoren seien die Grundschule Steinsberg-Eitlbrunn mit aktuell 129 Schülern und der Kindergarten „Sonnenschein“ mit 70 Kindern und drei Gruppen. Einschulungen stehen 2018 für 23 Kinder an und bis dato für 2020 bereits 36. In der Gemeinde gebe es 158 Vereine, 25 Spielplätze und zwei Skaterbahnen, eine davon in Steinsberg.

Regenstauf ist beispielhaft

Regenstauf habe das einzige Mehrgenerationenhaus im Landkreis Regensburg, betonte Böhringer und als größte Kommune auch ein Archiv eingerichtet. Dieses könne von Vereinen jederzeit besichtigt werden. Zum anstehenden Neubau eines Feuerwehrgerätehauses zusammen mit der FFW Loch am Eitlbrunner Ortseingang zeigte er den Plan. Neu gebaut wurde noch ein Pumpwerk in Grub, geplant ist ein Regenrückhaltebecken zwischen Eitlbrunn und Steinsberg.

Bezüglich der Baustelle entlang der Regenstaufer Hauptstraße sagte er die Fertigstellung der Lohstraße für Mitte Mai voraus. Fritz Dechant als Vorsitzender vom Abwasserzweckverband merkte an, dass Richtung Eitlbrunn demnächst Hausleitungen geprüft würden. Bei anstehenden Hofrenovierungen sei zu bedenken, dass ein Kontrollschacht und eine Dichtheitsprüfung vonnöten ist, für die der Bürger selbst sorgen müsse.

In der Diskussion fragte Bernd Baumann nach dem Verbleib der gemeindlichen Frühjahrskehraktion im Tratäcker- und Mittelweg. Dies wollte Böhringer an den Bauhof weitergeben. Lobna Meddeb erkundigte sich nach dem Ausbau des Bürgersteiges in der Kallmünzerstraße und dem Fortlauf des Radweges Richtung Steinsberg. Laut Böhringer kann die Sanierung der Ortsdurchfahrt dieses Jahr nun doch nicht mehr begonnen werden wegen Problemen mit der wasserrechtlichen Genehmigung. 2019 sei jedoch dann der Bau eines breiten Bürgersteiges auf einer Seite geplant.

Ärger mit einer Besitzerin

Zum Thema Radweg verwies er auf die ablehnende Haltung einer Steinsberger Grundstückbesitzerin am Steinbruchweg bei den diesbezüglichen Verhandlungen. Georg Amann wollte den Baubeginn des Feuerwehrhauses wissen. Hier würde, so Böhringer, nur noch auf die Genehmigung des Plans durch das Landratsamt gewartet.

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