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Sonntag, 23. September 2018 24° 7

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Pfarrfest mit Spiel und Spaß

Die Dorfgemeinschaft feierte zwei Tage lang. Der kulinarische Renner war das Curry mit original indischer Gewürzmischung.
Von Hans Biederer

Keine Langeweile kam bei den jüngsten Besuchern auf. Für sie gab es eine Spielstraße mit vielen Aktionen. Foto: Biederer
Keine Langeweile kam bei den jüngsten Besuchern auf. Für sie gab es eine Spielstraße mit vielen Aktionen. Foto: Biederer

PFATTER.Zwei Tage feierte die Pfarrgemeinde mit der gesamten Dorfgemeinschaft. Seinen Auftakt hatte das Feierwochenende am Samstag mit dem Abendflohmarkt, den Rita Preimesser organisiert und betreut hatte. „Auch heuer waren der Renner die selbst gestrickten Socken von einer Dame aus Riekofen. Und reißenden Absatz fanden die Fahrräder, die wir gespendet bekamen“, erzählte die Organisatorin.

Keiner der Flohmarktgänger verließ das Zelt, ohne ein Schnäppchen gefunden zu haben. Viele der Besucher sah man auf dem Nachhauseweg mit Blumen oder Pflanzen in der Hand, denn ein sehr reichhaltiges Angebot präsentierte der OGV Pfatter. „Viele nahmen die Gelegenheit wahr, sich über unsere neu gegründete Kinder- und Jugendgruppe zu informieren“, stellte die Vorsitzende Lisa Allmeier fest.

Nach dem Sonntagsgottesdienst herrschte großer Andrang an den Essensständen. Es gab Grillschmankerl und Schweinsbraten, vor allem bildete sich aber eine lange Schlange am Stand von Alois Eichinger und Konrad Gstettner. Sie bereiteten mit ihrem Team eine „indische Festplatte“ zu: ein Curry mit Fisch und Pute und einer original indischen Gewürzmischung. Dazu gab es Reis und Nudeln sowie knackig gebratenes Gemüse. „Die Gewürze bringt uns Pfarrer Dr. Jeremias aus der indischen Provinz Kottar mit nach Pfatter“, erklärte Eichinger.

Aber auch die Mitglieder des Vereins „Zukunft für Kottar“, welche die Partnerdiözese regelmäßig besuchen, decken sich auf ihren Reisen mit den entsprechenden Gewürzen ein. „Wir benutzen aber nicht das reine Gewürz alleine“, berichtete Vorsitzender Konrad Gstettner. Vielmehr stelle Alois Eichinger die entsprechenden Gewürzmischungen, die man Garam Masala nennt, je nach Geschmack selbst zusammen. Verarbeitet hat das Team jeweils 20 Kilogramm Fleisch und Fisch. Über 200 Portionen reichten sie den Gästen.

Am Stand der Katholischen Jugendgruppe „KaJuPf“ hatte jeder die Möglichkeit, sich einen individuellen Anstecker selbst zu gestalten. Bevor die Anstecker in die Button-Presse kamen, wurden sie kreativ bearbeitet. Auch Pfarrer Dr. Jean-René Mavinga Mbumba fertigte sich einen Button an mit dem Schriftzug: „I bin der Herr Pfarrer und do bin i dahoam.“ Außerdem gab es noch einen Waffelstand der Ministranten, einen Losstand der Minis und 30 Torten, Kuchen und Gebäckvariationen bot der Frauenbund an. Keine Langeweile kam bei den jüngsten Besuchern auf, denn für sie gab es eine Spielstraße mit vielen Aktionen. Es gab Hüpfsäcke, Riech- und Tastboxen, Wurfspiele und Stelzengehen, außerdem Seilhüpfen, Jonglieren und Hulahup-Reifen-Schwingen sowie eine eigens eingerichtete Malecke.

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