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Gesellschaft

Premiere: Wörth begrüßt Neubürger

Erstmals organisiert die Stadt einen speziellen Empfang. 270 Zugezogene sind ins Rathaus eingeladen.
Von Walter Schiessl

Im Markt Regenstauf gibt es – wie auf unserem Bild zu sehen – einen Empfang längst. Jetzt schließt sich die Stadt Wörth mit einem Neubürgerempfang am Freitag, 4. Mai, an. Foto: LGS, schiessl (3), Schule
Im Markt Regenstauf gibt es – wie auf unserem Bild zu sehen – einen Empfang längst. Jetzt schließt sich die Stadt Wörth mit einem Neubürgerempfang am Freitag, 4. Mai, an. Foto: LGS, schiessl (3), Schule

Wörth.In vielen anderen Gemeinden gibt es ihn längst – einen Neujahrsempfang oder einen Empfang für Neubürger. Jetzt zieht Wörth nach und hält auf Anregung des Sozialausschusses am Freitag, 4. Mai, erstmals einen Willkommensabend für die Neubürger im Bürgersaal. 270 Einladungen hat man dazu verschickt. „Die Briefe bekamen alle Neubürger, die 2017 nach Wörth gezogen sind“, sagte Gabriele Hollschwandner seitens der Stadtverwaltung.

Die Idee für den Neubürgerempfang hatte der Sozialausschuss in einer Sitzung im Winter geboren. Hildegard Schindler, die Vorsitzende, hatte mit ihrem Team die Anregung kreiert, doch einmal einen Empfang für die Neubürger ins Leben zu rufen. „Sowas gibt es ja vielerorts“, sagte die Sozialausschuss-Vorsitzende Hildegard Schindler. Schließlich befand der Stadtrat positiv über das Ansinnen, das schon im Ausschuss auf Zustimmung gestoßen war.

„Wir geben wichtige Infos“

Schließlich stimmte der Stadtrat für den Plan nach einer kurzen Diskussion. „Wir machen das“, befand Bürgermeister Anton Rothfischer und legte mit seiner Verwaltung das Datum auf den Freitag, 4. Mai, fest. Der Bürgersaal wird bereitgestellt und ab 19 Uhr geht es los. Die Verwaltung um Gabriele Hollschwandner erarbeitete ein Programm, mit dem die Neubürger über wichtige Dinge des Lebens in der Stadt informiert werden sollen.

„Neben einem kleinen persönlichen Kennenlernen wollen wir unsere kleine, lebenswerte Stadt vorstellen und über Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung, über unsere öffentlichen Einrichtungen und Schulen, über die örtliche Gesundheitsversorgung, unser Kulturprogramm und die Vereinslandschaft informieren“, teilte der Bürgermeister den Neubürgern per Brief mit.

Somit werden sich am 4. Mai nach der Begrüßung durch Anton Rotfischer die Caritas-Kinderkrippe, der Kindergarten der Pfarrer-Freimuth-Stiftung, die Mittelschule Wörth-Wiesent und Familienstützpunkt Donau.Wald vorstellen. „Wir hoffen, den Neubürgern damit nützliche Informationen geben zu können“, sagte der Bürgermeister vorab.

Nach dieser Runde werden die Wörther Vereine an der Reihe sein. „Sie werden sich kur vorstellen“, sagte Gabriele Hollschwandner, „und wissen lassen, was sie für die Nachwuchsarbeit tun, wann sie Training und was sie als Abgebote parat haben.“ Herausgepickt habe man die Bereiche Sport, Musik und Theater, einfach Bereiche, die die Neubürger auch interessieren könnten. Insgesamt hätte man in Wörth ja über 70 Vereine. Den Auftakt macht die DLRG-Ortsgruppe Wörth-Hofdorf“, ließ Gabriele Hollschwandner bereits wissen.

Weiter folgen die FFW und die Faschingsgesellschaft Narradonia, die für einige durchaus interessant sein könnten, sagte die Stadt-Angestellte weiter. Einen Schwerpunkt wird der von Herbert Schötz geführte Förderverein für die Mittelschule Wörth und die Grundschule Wörth-Wiesent bilden. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern“, sagte Schötz dazu, weshalb er die Gelegenheit beim Schopf packen und eben um Neueintritte werben will.

Wiederholung ist möglich

Die Kolping-Theaterbühne ist längst fester Bestandteil im Wörther Vereinsleben. Die Musikschule wird sich ebenfalls präsentieren und erläutern, welche Instrumente dort zu erlernen sind. Auch der Nachbarschaftshilfeverein wird sich zeigen, den Vorsitz hat bekanntlich Wörths Bürgermeister Anton Rothfischer wieder übernommen. Christiane Pedolzky organisiert die Hilfe für die älteren Mitbürger. Der Verein, so weiß Gabriele Hollschwander, würde sich ebenfalls über Zuwachs aus der Neubürgerschaft freuen.

Wer es lustiger haben will, könnte sich bei der Stadtkapelle einschreiben lassen, Diese wird sich ebenfalls mit ihren Einstiegsmöglichkeiten, den Probezeiten und den Instrumenten vorstellen, ehe dann der TSV mit seinen 1100 Mitgliedern, der älteste der Wörther Vereine, durch Vorsitzenden Ekkehard Hollschwandner an der Reihe sein wird.

„Wenn das alles gut klappt und Interesse vorhanden ist, könnten wir das Ganze im nächsten Jahr wiederholen“, sagte Bürgermeister Anton Rothfischer schon mal vorab.

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