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Freitag, 17. August 2018 31° 2

Freizeit

Regental-Cup ist Erfolgsmodell

Bei heißen Temperaturen wurden spannende Spiele ausgetragen. Heuer feierten die Volleyballer mit der 25. Auflage Jubiläum.
von Petra Schmid

Die Mannschaften aus sechs Nationen kämpften um jeden Punkt, aber der Spaß kam auch nicht zu kurz. Foto: Resi Luft
Die Mannschaften aus sechs Nationen kämpften um jeden Punkt, aber der Spaß kam auch nicht zu kurz. Foto: Resi Luft

Regenstauf. Vier Tage spielte in Regenstauf Volleyball die Hauptrolle. Der Regentalcup fand nämlich zwischen Donnerstag und Sonntag statt. Heuer sogar schon zum 25. Mal. Stimmengewirr und jede Menge Zelte im Umfeld zeigen rasch, dass es sich um ein Jugendturnier handelt. Seit Jahren sei es das größte und wohl einzige Jugend-Volleyball-Freiluftturnier Europas, erklärt Oliver Niemann. Er ist Abteilungsleiter der Volleyball-Abteilung des TB 1893/ASV Regenstauf, die den Regentalcup ausrichtet.

Flair war zu spüren

Die meisten der Teams übernachteten während der Turniertag in ihren mitgebrachten Zelten. Foto: Resi Luft
Die meisten der Teams übernachteten während der Turniertag in ihren mitgebrachten Zelten. Foto: Resi Luft

Niemann ist nicht nur leidenschaftlicher Volleyballer, sondern auch ein Mann der ersten Stunde. Er war bereits dabei, als der Regentalcup noch in den Kinderschuhen steckte. Aus rund 60 teilnehmenden Mannschaften in den ersten Jahren habe sich ein absolutes Erfolgsmodell entwickelt. Heuer, zum Jubiläum, sei er mit seinem Team absolut überwältigt vom Erfolg, schwärmte er. Das Wetter sei hervorragend, die Sonne lache und auch was die Mannschaft betreffe, habe man einen Rekord erreicht.

Rund 360 Teams hätten an den vier Tagen um Punkte gekämpft, erzählte er rückblickend. Schon der Auftakt mit der Marktmeisterschaft habe mit mehr als 50 Mannschaften exzellent geklappt. Hier spielten Volleyball-Begeisterte aus und um Regenstauf um den Marktmeistertitel, fasste Niemann zusammen. Am Freitag würden sich die früher angereisten Mannschaften als Rahmenprogramm für den Spaß quasi warmspielen. Rund 50 Teams hätten sich dazu im Vorfeld bereits angemeldet, gespielt hätten am Freitag bis den Abend hinein bei Flutlicht doppelt so viele Mannschaften, begeisterte sich Niemann bei seiner Bilanz zum Cup.

Im Vordergrund dieser Spiele stünden hier der Spaß und das Kennenlernen, denn eine Mannschaft müsse aus Jugendlichen, Erwachsenen und Spielern verschiedener Stammvereine sein. Außerdem sei der besondere Gag, dass man beim Spielfeldwechsel beispielsweise hopsen oder Walzer tanzen müsse. Seinen Beruf kann der Turnierleiter hier nicht verleugnen, denn der ihm wichtige pädagogische Aspekt, spielt eindeutig in seinen Brotberuf als Lehrer an der Mittelschule hinein.

Die BRK-Einsatzkräfte waren vier Tage rund im Einsatz. Foto: Resi Luft
Die BRK-Einsatzkräfte waren vier Tage rund im Einsatz. Foto: Resi Luft

An den Turniertagen Samstag und Sonntag können die Besucher das Flair des Regentalcups deutlich spüren. Auf vielen Spielfeldern spielen Teams gleichzeitig. Überall sind die Pfiffe der Schiedsrichter und das Pritschen der Bälle zu hören. Bei den hochsommerlichen Temperaturen war der „Einsatz“ der Freiwilligen Feuerwehr“ die bei den Sportler für coole Stimmung sorgte hoch willkommen. Mit einem Löschfahrzeug kamen die Feuerwehrler auf den Sportplatz und verschaffte den Sportlern Abkühlung.

Die Teams konnten ihre Kräfte testen und das Feuerwehrauto bewegen. Foto: Resi Luft
Die Teams konnten ihre Kräfte testen und das Feuerwehrauto bewegen. Foto: Resi Luft

Zum Jubiläum ließ sich Kommandant Harald Richter mit seinem Team etwas Besonderes einfallen. Die Mannschaften konnten ihre Kräfte zeigen und versuchen, das Löschfahrzeug, das immerhin 19 Tonnen wiegt, zu bewegen. Die Jugendlichen legten sich ordentlich ins Zeug und waren stolz, wenn sie das große Fahrzeug ein Stück um etliche Meter nach hinten ziehen konnten.

Auch die Volleyballer selbst haben sich zur 25. Auflage etwas einfallen lassen und am Rand der Spielfelder einen kleinen Biergarten errichtet. „Im nächsten Jahr wollen wir das auf alle Fälle ausbauen, es ist bei den Besucher super angekommen“, versicherte Niemann. Der Turnierchef lobte das Engagement aller, die den Cup unterstützten. Beispielsweise müssten rund 150 Arbeitsschichten während der vier Tage, zwischen 5.45 und 0 Uhr, etwa beim Catering und anderen Aufgaben geleistet werden.

Die Zecken unterschätzt

Auch sei das BRK an den vier Tagen vor Ort. Stellvertretender Bereitschaftsleiter Joachim Schmid erzählte, neben den üblichen Sportverletzungen müsse sich sein Team heuer besonders um Zeckenbisse kümmern. Viele der Jugendlichen würden dies unterschätzen, da die Stechmücken heuer nicht so lästig seien, werde nicht vorgesorgt

.

„Die Zelte stehen im Gras, da sind Zecken quasi vorprogrammiert“, erklärte Schmid. Wenn ein verletzter Volleyball-Spieler beispielsweise zum Röntgen ins Krankenhaus müsse, sei ein Team mit Fahrzeug rund zwei Stunden unterwegs. Kleine Blessuren können die BRKler direkt vor Ort in ihrem Zelt mit etlichen Liegen direkt versorgen. Aber es sei relativ ruhig, sagte Schmid und weiter: Das Team könne ruhig eine kleine Pause einlegen.

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