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Eggmühl

Sänger und Musiker gestalteten Maiandacht in der Au

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Der Männerviergesang gestaltete die Maiandacht mit.Foto: Marianne Schmid
Der Männerviergesang gestaltete die Maiandacht mit.Foto: Marianne Schmid

Eggmühl.ZwischentitelMeldung}Der Monat Mai ist in besonderer Weise der Verehrung der Gottesmutter geweiht. Seit vielen Jahren gestalten Heiner und Sepp Holz aus Inkofen sowie Gust Müller und Karl Diermeier aus Mengkofen, bekannt als die „Koferer Sänger“, eine Maiandacht in der Kapelle in der Au. Sie halten an dem Brauch fest, Maria mit altbayerischen Liedern zu preisen, sie zu bitten und ihr zu danken. Viele Marienverehrer machten sich zu dieser Andacht auf den Weg in die Au.

Unter den Bäumen der „Renner Kapelle“, wie sie im Volksmund genannt wird, fand die Andacht unter freiem Himmel statt. Der Landwirt Johann Rottmeier aus Oberlaichling ist an dieser Stelle bei Erntearbeiten am 26. Juni 1926 durch einen Blitzschlag tödlich verletzt worden. Nach dem Tod seiner Tochter Kreszenz Rottmeier entstand die Idee, dort eine Maiandacht zu gestalten.

Auch die Pfakofener Sängerinnen unter der Leitung von Margit Langenmantel beteiligten sich an der musikalischen Gestaltung. Mit „Sei gegrüßt viel tausend Mal“ eröffneten sie die idyllische Stunde. Der Männerviergesang mit Werner Stuber aus Wenzenbach an der Zither pries Maria, die auch als die Schutzpatronin Bayerns verehrt wird. „Fest als wia a oachna baam, so steht mei Glaub’n“, hieß es in einem weiteren Liedtext. Die verbindenden Worte wurden abwechselnd von Marianne Scheuerer und Anni Holz vorgetragen. Eine Meditation, begleitet von Zitherklängen, erzählte von Begegnungen, wo alles sich harmonisch zusammenfügt. (les)

Glaube

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