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Sarching

Sarchinger CSU will zu alter Stärke zurück

Die im September anstehende Landtagswahl sowie die Kommunalwahl 2020 beschäftigte den Ortsverband

Ein Teil der gewählten Delegierten mit dem zweiten Bürgermeister Anton Schindlbeck. Foto: Tino Lex
Ein Teil der gewählten Delegierten mit dem zweiten Bürgermeister Anton Schindlbeck. Foto: Tino Lex

Sarching.der CSU bei seiner Jahresversammlung im Gasthaus Geser in Sarching. Nicht sehr viele Mitglieder hatten es geschafft, zu dem Termin zu erscheinen, doch ausreichend viele, um beschlussfähig zu sein. „In Sarching war es im vergangenen Jahr politisch gesehen sehr ruhig“, sagte Ortsvorsitzender Daniel Höchstetter in seinem Rechenschaftsbericht. Man müsse jedoch sehen, dass es mit der Baulandentwicklung zügig vorangehe. Ebenso müsse man für Firmen weitere Flächen zur Verfügung stellen. Sarching sei ein sehr gefragter Standort. „Was sich derzeit auf unseren Straßen verkehrstechnisch abspielt, ist nur ein Vorgeplänkel. Das wird in den nächsten Jahren wesentlich heftiger“, blickte Höchstetter sorgenvoll in die Zukunft. Auch die Polderdiskussion stehe noch im Raum.

Polder sind Knackpunkt bei Wahl

Hier setzte 2. Bürgermeister, Anton Schindlbeck an. „Sollte die Staatsregierung am Bau der Polder in unserem Gemeindegebiet festhalten, werden wir von der CSU ein großes Problem bei den Landtagswahlen haben“, prognostizierte Schindlbeck. Dann würden sich viele von der Partei abwenden. Deshalb sei es umso wichtiger, weiterhin gegen die geplanten Hochwasser-Rückhaltebecken zu kämpfen. „Die nächste Gelegenheit ist am 19. Juni im ‚Barbinger‘. Da haben wir eine große Diskussionsrunde mit CSU-Fraktionsführer Thomas Kreutzer sowie FW-Chef Hubert Aiwanger“, sagte Schindlbeck, der Bürgermeister Hans Thiel vertrat, der in München einen Termin hatte. Moderieren wird diese Veranstaltung Markus Hörner von der IG Polder. In Sachen Polder muss laut Schindlbeck eine schnelle Entscheidung getroffen werden, sonst befürchte er „enorme Stimmenverluste“.

Ein anderes Thema betraf direkt die Kinder der Sarchinger Bürger. Zu Beginn des Schuljahrs 2018/19 werde die Erweiterung der Grundschule um vier Klassenzimmer fertiggestellt sein. „Diese Klassenzimmer werden dringend benötigt“, stellte Schindlbeck fest. Die bislang veranschlagten Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro für den gesamten Umbau würden eingehalten.

Weitere Arbeitsplätze erwünscht

Weitere Arbeitsplätze nach Barbing zu holen, bleibe auch weiterhin ein Ziel der CSU, stellte Schindlbeck klar: „Wir werden beim Autobahnanschluss der A3 bei Rosenhof ein Industriegebiet entwickeln.“ Es habe sich herauskristallisiert, dass viele Unternehmen den Wunsch geäußert hätten, nach Barbing zu kommen. Hierfür würden teilweise große Flächen benötigt.

Noch einmal appellierte Schindl-beck an die Geschlossenheit der Partei über die Ortsgrenzen hinaus. Der 2. Bürgermeister erinnerte daran, dass vor nur zehn Jahren 13 der damals 16 Gemeinderäte von der CSU gewesen seien. Seit 2014 seien nur mehr elf der 20 Räte von der CSU. Zurück zu alter Stärke, sei nun das Motto. Schließlich würde in Bayern seit 50 Jahren die CSU regieren und mit dem Freistaat gehe es immer weiter bergauf.

Die Wahl der Delegierten zur Kreisvertreterversammlung der CSU für die Europawahl ergab folgendes Ergebnis: Johannes Heitzer, Stefan Walig und Daniel Höchstetter. Ersatzdelegierte: Christopher Dirrigl, Georg Höchstetter und Stefan Geserer. (xtl)

Politik

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