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Dienstag, 17. Juli 2018 30° 3

Bildung

Schule feierte Bayern-Jubiläum

Undorfer Schüler gestalteten eine Ausstellung zu 100 Jahre Freistaat. Zum Fest in der Aula gab es viele kreative Beiträge.
Von Paul neuhoff

Die Besucher wurden in der Aula von Bayernbären und von feschen Madln in Tracht begrüßt. Foto: Neuhoff
Die Besucher wurden in der Aula von Bayernbären und von feschen Madln in Tracht begrüßt. Foto: Neuhoff

Nittendorf.Ein besonderer Anlass braucht einen besonderen Rahmen. So dachten sich die Organisatoren um Rektor Dr. Klaus Sauerbeck, als sie ein Schulfest zum 100-jährigen „Geburtstag“ des bayerischen Freistaats planten. Heraus kam eine Veranstaltung, die am Wochenende unter dem Motto „Wir feiern Bayern – Heimat leben und gestalten“ mit großem Programm über die Bühne ging.

Zwei Ausstellungen, eine historische zum Thema „100 Jahre Freistaat Bayern 1918 – 2018“ und eine Kunstausstellung, in er sich Schüler der 8. Jahrgangsstufe künstlerisch mit dem Thema „Bayern“ auseinandersetzten, umrahmtem die Feier. Hintergrund der Aktionen war ein vom Oberpfälzer Regierungspräsidenten ausgeschriebener Wettbewerb zum Thema „100 Jahre Freistaat Bayern“.

Schon am Eingang wurden die Besucher von Symbolen, die für Bayern stehen, begrüßt. Ein von den Schülern selbstgestalteter meterhoher Zunftbaum und die weißblaue Fahne standen auf der Grünfläche vor dem Portal. Im Inneren des Schulgebäudes waren Aula und Turnhalle weißblau geschmückt. Am Ende des bunten Programms gab es ein bayerisches Buffett.

Den zahlreichen Gästen in der Turnhalle boten Schülertanzgruppen modern aufgepeppten Volkstanz und der Schulchor, begleitet von der Schulband, sang selbstgetextete Verse in Mundart über den Schulalltag. Die „Arbeitsgruppe Literatur“ beschrieb in „g’spaßigen“ Texten von verschiedenen bayerischen Dichtern das Leben in Bayern. Zum Schmunzeln brachte die Zuhörer auch der Schulleiter. In Lederhose und Janker gekleidet trug Dr. Sauerbeck heitere Gedichte über unsere Freunde aus dem hohen Norden vor. In diesen Rahmen passte auch das Grußwort von Bürgermeister Helmut Sammüller, der, wie er zugab, am liebsten in seinem Oberpfälzer Dialekt spreche, auch wenn ihn nicht immer alle gleich verstehen würden. Den Schluss des Programms in der Turnhalle bildeten das gemeinsam von Schülern und Publikum gesungene und von der Schule komponierte „Anti-Rassismus-Lied“ und die ebenfalls gemeinsam angestimmte Bayernhymne. (lpn)

Die Feier und die Ausstellungen

  • Organisation:

    Die gesamte Feier wurde von den Schülern in Zusammenarbeit mit Lehrern und dem Elternbeirat organisiert.

  • Hintergrund:

    Viele der Schüler, die mitgemacht und sich mit der Veranstaltung identifiziert haben, haben einen Migrationshintergrund.

  • Verbindung:

    Die Ausstellungen und die Aufführungen zeigten ein modernes Bayern und stellten eine Verbindung von Tradition und Moderne her.

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