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Flohmarkt

Shopping Dschungel für Mädchen

Der erste Mädchenflohmarkt in Obertraubling zog Groß und Klein an.
Von Julia Falk

Antoinette Espinosa (Mitte) organisierte mit ihren vier Töchtern den Mädchenflohmarkt. Foto: Julia Falk
Antoinette Espinosa (Mitte) organisierte mit ihren vier Töchtern den Mädchenflohmarkt. Foto: Julia Falk

Obertraubling.Viele Kauflustige konnten am Sonntag bei einem Mädchenflohmarkt ausgiebig shoppen oder verkaufen. Die Leiterin Antoinette Espinosa von der Eltern-Kind-Gruppe Obertraubling organisierte mit ihren Töchtern den Flohmarkt im Sportzentrum. Auf dem Mädchenflohmarkt wurden unterschiedlichste Dinge angeboten: handgemachte Babyutensilien, Vintage-Taschen, Dekoartikel, Schuhe und Kleidung. Für Jedermann war etwas dabei. Obwohl es ein Mädchenflohmarkt war, waren auch männliche Begleitungen willkommen.

Idee zum Mädchenflohmarkt

Veranstalterin Antoinette Espinosa organisierte den Shopping Dschungel mit ihren vier Töchtern. Die Idee hatte Espinosa durch das große Interesse bei dem Eltern-Kind-Basar, der jedes Jahr im Frühjahr und Herbst stattfindet. Sie organisiert den Basar und weiß, dass jeder bereits ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht ist. Tochter Celina war sofort Feuer und Flamme und ist nun die helfende Hand ihrer Mutter beim Mädchenflohmarkt. Sie erzählte lachend: „Da das Interesse so wahnsinnig groß ist, dachten wir uns als Mädels, es wäre nett, wenn man eine Plattform außerhalb vom Internet hätte, bei der man seine Klamotten auch verkaufen könnte.“ Sowohl für Mädchen als auch für Frauen mittleren Alters ist der Flohmarkt gedacht. 35 Verkaufsstände haben sich für diesen angemeldet und die Familie Espinosa hofft, dass der Markt gut ankommt und wiederholt wird. Das nächste Mal freuen sie sich auf mehr Anmeldungen. Denn die Sporthalle bietet Platz für 100 Verkäuferinnen.

Doch ohne ausreichende Werbung funktioniert es nicht. Deshalb hat Espinosa den Shopping Dschungel unter anderem auf den sozialen Netzwerken angekündigt. Celina hinterließ Notizen an der Universität oder der Fachhochschule. Das Ausdrucken von Flyern koste natürlich Geld und die Familie hofft durch den ersten Mädchenflohmarkt weitere Interessenten dazu zu gewinnen, damit man die Veranstaltung regelmäßig machen könne, die Mundpropaganda ist hier sehr wichtig.

Umweltgedanke

Celina findet es vor allem wichtig, dass man etwas für die Umwelt tun könne und der Mädchenflohmarkt biete die Möglichkeit, Sachen anzuprobieren, im Gegensatz zu online Verkaufs-Plattformen. Der Flohmarkt soll zum Thema Nachhaltigkeit beitragen.

Antoinette Espinosa erklärte, dass für die Veranstaltung aber auch sehr viel organisatorischer Aufwand, wie die Versicherung oder die Anmietung der Sporthalle, anfiel. Das alles sei auch mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden gewesen. Deshalb verlangte man eine Standgebühr von 15 Euro und zwei Euro Eintritt.

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