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Dienstag, 24. April 2018 22° 3

Kultur

Stimmungsvolle Entschleunigung

Die Singgemeinschaft gab ein schönes Adventskonzert.

Wundervolle Weisen präsentierte die Singgemeinschaft. Foto: Humps

PETTENREUTH.Nur noch wenige Tage bis Weihnachten. Für viele ein Endspurt mit einem Stressfaktor. Da bleibt die Stimmung im Advent oft auf der Strecke, die „staade“ Zeit wird zur hektischen Zeit. Gut, dass es die Singgemeinschaft Pettenreuth-Hauzendorf gibt. „Sie entschleunigt“, heißt es in der weiten Fangemeinschaft des außergewöhnlichen Chores. Hilde Humps und ihre Singgemeinschaft luden in die Pfarrkirche in Pettenreuth zum Adventssingen. Nicht nur die barocken Engerln hoch oben über dem Altar schauten lächelnd auf die Sänger. Viele Zuhörer freuten sich in der wundervollen Pfarrkirche auf den Konzertgenuss. Von der ersten Note an konnte der Chor überzeugen und sorgte für eine ebenso heimelige wie feierliche Stimmung.

Erneut hatte Hilde Humps tief in ihre Meisterkiste gegriffen, den Chor bestens vorbereitet und ein stimmungsvolles Liedgut zusammengetragen. Die Singgemeinschaft begann sehr zart mit dem Andachtsjodler, von der Einstimmigkeit hin zur Vielstimmigkeit. „Die Staad-Lustigen“ aus Regenstauf spielten mit zwei Harfen und einer Gitarre stimmungsvolle Weisen, die wirklich unter die Haut gingen, wie das „Mettenstückl“ oder die „Harfenweis“. Auch das Klarinettenquartett der Bernhardswalder Blaskapelle passte zu dieser Stimmung, mit O Jubel, O Freud „ oder „Ein Kind ist uns geboren“, wo man förmlich die Hirten um das Feuer sitzen sah.

Der Pettenreuther Kinderchor „Mukipett’s“ sang bekannte Lieder wie „Kling Glöckchen“ oder „Leise rieselt der Schnee“ zur großen Freude der Zuhörer sehr sauber und fein. Es folgten Gesänge für Männer und für den Frauenchor zum Kommen des Heilandes, wie „Rorate“ oder „Herrgott höre“, klar und ausdrucksstark. Dazwischen lasen Mitglieder des Chores passende Texte.

Mit Liedern für den gesamten Chor, wie „Tauet Himmel“ und einem Herbergssuchlied „O mia bitt ma eich, lasst’s uns nei“ wurde das Konzert beendet. Nach kurzen Dankesworten erklang das gemeinsame Schlusslied „Macht hoch die Tür“. Bewegt gingen Zuhörer und Mitwirkende hinaus in die winterliche Nacht. (msr)

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