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Dienstag, 25. September 2018 15° 1

Gaudi

Super Vorpremiere für Seifenkistenrennen

Mintrachinger Grundschüler testeten ihre Flitzer bereits auf der Rennstrecke. Richtig an den Start geht es erst am 30. Juni.

  • Albert Hintermeier gab Anschubhilfe bei den Probeläufen für das Seifenkistenrennen. Fotos: Petra Schmid
  • Für echte Fans ist Rechtschreibung absolute Nebensache.
  • Schulleiter Josef Fisch verhalf zum nötigen Schwung.
  • Selbstverständlich treten beim Rennen auch Mädchen an.
  • Wer wohl als Erster ins Ziel kommt? Die Mädchengruppe feuerte jeden Fahrer der Seifenkisten kräftig an.
  • Etliche der Schüler hatten kleine Plakate gebastelt.
  • Mit dem richtigen Partner, der anschiebt, geht es schneller.
  • Als Service zog er bei den Testläufen die Seifenkisten zum Start.
  • Tolle Konstruktion – die Bremse hält, was sie verspricht.
  • Beim „Limousinen-Modell“ könnte sogar ein Copilot mit.
  • Ungeduldig wartete er auf seine Seifenkiste, die auf der Strecke war.
  • Tief in den Wagen geduckt und ab geht es an den Start.

Mintraching.Ein Seifenkistenrennen ist eine spannende Angelegenheit. Mit ihren windschnittigen oder originellen Fahrzeugen versuchen die Starter Bestzeiten herauszufahren. Wenn es sich bei den Fahrern um Kinder handelt, ist der Ehrgeiz nicht geringer. Schüler der Grundschule Mintraching haben dieses Vergnügen vorab schon einmal getestet. Am 30. Juni findet nämlich in Mintraching zur 1250-Jahr-Feier ein solches Spektakel statt. Ideengeber und Veranstalter sind die Theaterfreunde.

Für Josef Fisch, Schulleiter der Grundschule, und die Schüler standen am Freitagvormittag Testläufe zum Seifenkistenrennen auf dem Stundenplan. Die „Seifenkisten-Piloten“ hätten sich bereits am Vortag im Pausenhof mit der Lenkung und dem Bremssystem der jeweiligen Flitzer bekannt machen können, erzählte Fischer begeistert.

Es kommt auf jedes Detail beim Lenk- und Bremssystem an.
Es kommt auf jedes Detail beim Lenk- und Bremssystem an.

„Sie können sich gar nicht vorstellen, was das gestern für uns alle für eine Gaudi war“, versicherte er lachend und sagte weiter: Laut sei es auch zugegangen. Die Startrampe war für die Probedurchläufe freilich noch nicht aufgebaut worden. Um den Fahrzeugen, die über keinen eigenen Antrieb verfügen, den nötigen Schwung zu verpassen, wurden sie mit Manpower angeschoben. Fisch griff beherzt zu und schickte die Fahrer auf die Strecke. Da nicht alle Schüler beim Rennene mitmachen, gab es genug Streckenposten, Anschieber und Fans, die gehörig anfeuerten.

Konzentration war auch in der kleinsten Seifenkiste wichtig.
Konzentration war auch in der kleinsten Seifenkiste wichtig.

Zweimal durfte jeder Nachwuchs-Rennfahrer die Strecke ausprobieren und Feinheiten beim Lenken herausarbeiten. Gerade die Jungs führten schnell „Fachgespräche“. Der Favorit, der wohl am schnellsten die Strecke von der Kapelle weg hinunter flitzte, war gleich ausgemacht. Den einen oder anderen Rat tauschten die Fahrer auch aus, bevor sie die Seifenkiste an den nächsten Starter übergaben. Ungeduldig wurde schon darauf gewartet, denn dazu habe man schließlich nicht immer Gelegenheit, erklärten die Jungen und Mädchen. Mit längeren Gesprächen hielten sie sich nicht auf, Details zu erklären, überließen sie lieber ihrem Rektor.

Mit so einem schicken Helm macht es gleich doppelt Spaß.
Mit so einem schicken Helm macht es gleich doppelt Spaß.

Dieser ist bereits voller Vorfreude, denn das Projekt „Seifenkistenrennen“ mache ihm viel Spaß und selbstverständlich gehe er am Renntag auch an den Start. Vermutlich mit der Kiste von Unterstützer Albert Hintermeier, der neben anderen mit Feuereifer dabei ist. Wie sein Flitzer ausgestattet sei und wie er aussehe, ließ sich Fisch noch nicht entlocken. Dies soll schließlich bis zum Renntag eine Überraschung bleiben, sagte er. (lps)

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