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Kirche

Viel Lob für die gute Zusammenarbeit

Am 24. und 25. Februar wird in Hemau ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Zwölf derzeitige Mitglieder bewerben sich erneut.
Von David Santl

  • Ein gutes Miteinander und angeregte Gespräche zeichnen den Hemauer Pfarrgemeinderat aus. Foto: Santl
  • Ein gutes Miteinander und angeregte Gespräche: Das zeichnet den Hemauer Pfarrgemeinderat aus. Foto: Santa

Hemau.Vor vier Jahren fanden in der Hemauer Stadtpfarrei St. Johannes die letzten Pfarrgemeinderatswahlen statt. Seitdem hat die Arbeit die 14 Mitglieder des Gremiums eng zusammengeschweißt. Das merkt man bereits an der lockeren und ungezwungenen Atmosphäre, die bei der letzten Sitzung in der aktuellen Konstellation herrschte. „Wir haben eine sehr schöne Zusammenarbeit“, lobt Sprecherin Renate Baumer ihre Kollegen, „man musste nie lange bitten, um Helfer zu finden.“

„Jeder hat unterschiedliche Talente, die er einbringt“, freut sich Sabine Tischhöfer. Auch Stadtpfarrer Thomas Gleißner ist sichtlich angetan vom Engagement der Pfarrgemeinderäte: „Es finden sich immer Leute, die sich engagieren. Jeder in diesem Gremium hat seine Berechtigung“, erklärt er.

Das Miteinander ist es auch, was in der Wahlperiode immer funktioniert hat. „Wir kommen bestens miteinander aus. Bei Diskussionen geht es rein um die Sache“, lobt der stellvertretende Sprecher Gottfried Riepl. Für die nächste Wahlperiode wünsche er sich, dass die Ausschüsse noch aktiver werden. „Im Kleinen kann man besser über gewisse Themen reden“, erklärt Riepl, der den Öffentlichkeitsausschuss leitet. „Besonders euch muss man hervorheben. Unsere Homepage ist super gestaltet“, ergänzt Hans Heigl.

An Höhepunkten mangelte es in den vier Jahren ebenfalls nicht. „Da waren natürlich der Besuch von Bischof Rudolf Voderholzer und die Verabschiedung der Mallersdorfer Schwestern“, blickt Gleißner zurück. „Mit ihnen ist ein Stück Tradition gegangen“, merkt Gertraud Pöppl an. Danach habe man erst gemerkt, welche Lücke sich aufgetan habe. „Die Schwestern haben viele Aufgaben im Hintergrund wahrgenommen. Es stellte sich die Frage, wer das nun übernimmt“, erzählt Gleißner.

Das erste Thema nach der Wahl war die Vorverlegung des Sonntagsvorabendgottesdienstes auf 18 Uhr in der Winterzeit, die gut angenommen wird. Auch das Musical „Freude“ wurde mit großem Erfolg durchgeführt. Eine weitere Neuerung war die Neugestaltung der Ehejubiläen. Statt eines Vortrags gibt es nun einen geselligen Abend mit Musik und Sketchen.

Ein Highlight wirft aber bereits jetzt seine Schatten voraus: Die Primiz von Diakon Martin Seiberl. „Wir haben einen Festausschuss gebildet und viele Vereine haben schon angefragt, was zu tun ist“, informiert Gleißner über den Stand. „Das wird sicher ein riesiges Glaubensereignis, das allen guttun wird“, blickt Sprecherin Renate Baumer voraus. „Neben der Primiz müssen wir uns auch mit den Festen im Jahreskreis beschäftigen“, ergänzt der ehemalige Sprecher Hans Seiberl.

Für den neuen Pfarrgemeinderat gibt es bereits neun Neubewerbungen. Zwölf aktuelle Mitglieder stellen sich wieder zur Wahl. Johanna Fanderl und Helmut Tutschku werden nicht mehr antreten. „Ich habe viel dazugelernt. Man weiß gar nicht, wie viel hinter den Kulissen passiert“, blickt Tutschku zurück. „Mich haben auch die religiösen Impulse und der Einkehrtag in Werdenfels beeindruckt“, berichtet Fanderl. Dass es in Hemau einen solch engagierten Pfarrgemeinderat gibt, führt Stadtpfarrer Thomas Gleißner vor allem auf den Zusammenhalt in der Pfarrei zurück: „Wenn jemand ein Anliegen hat, dann kennt er meistens jemanden, der im Pfarrgemeinderat ist, der es einbringen kann.“ Dadurch entstünde ein richtiges Netzwerk. Und dieses Netzwerk wird auch bei der Wahl nach den Sonntagsgottesdiensten am 24. und 25. Februar wieder in Aktion treten.

Aufgaben

  • Aufgaben:

    Der Pfarrgemeinderat soll den Pfarrer beraten und unterstützen sowie in Fragen, die die Pfarrgemeinde betreffen, mitwirken.

  • Ausschüsse:

    Der Pfarrgemeinderat besteht aus folgenden Ausschüssen: Liturgie, Jugend, soziale Aufgaben, Öffentlichkeit, Entwicklung und Feste. (lds)

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