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Montag, 21. Mai 2018 25° 1

Schule

Viele Infos zum Traumberuf

Von der AOK zur Sparkasse: Beim Berufsinformationstag am Gymnasium in Lappersdorf umwarben Arbeitgeber die Schüler.
Von Felix Mittermaier

Die künftigen Berufseinsteiger oder Studenten nutzten die Gelegenheit, den Ausstellern viele Fragen zu stellen. Fotos: Mittermaier

Lappersdorf. Berufsinformationstage für Gymnasiasten wurden im Landkreis bisher immer am Gymnasium in Neutraubling organisiert. Weil es am Gymnasium Lappersdorf heuer den ersten Abiturjahrgang geben wird, soll diese Veranstaltung künftig im jährlichen Wechsel zwischen Neutraubling und Lappersdorf stattfinden. Heuer fand die Veranstaltung nun erstmal in Lappersdorf statt.

Vom Landratsamt organisiert

Die Angebote zur Berufsorientierung wurden gut genutzt.

Im Zuge der Eröffnung begrüßten Landrätin Tanja Schweiger, Bürgermeister Christian Hauner und Schulleiter Ulrich Sellner die Eltern und Schüler beider Landkreisgymnasien aber auch Schüler der Mittel- und Realschulen. Vorbereitet wurde die Messe von Maria Politzka, Leiterin der Wirtschaftsförderung im Landratsamt.

Die Messe war sehr gut besucht. Wie Schulleiter Sellner mitteilte, stellte die Schule für diese Berufsinformation acht Schulräume für Vorträge zur Verfügung. In jedem dieser Räume standen vier Vorträge von Ausbildungsbetrieben und Bildungseinrichtungen auf dem Programm.

In Gesprächen machten alle Schüler deutlich, dass ihnen bewusst ist, dass ein guter Schulabschluss die Voraussetzung für eine qualifizierte berufliche Ausbildung ist.

Viele Abschlussschüler hatten noch keine genaue Vorstellung hinsichtlich ihres künftigen Berufswunsches, daher nutzten sie die Gelegenheit den potenziellen Arbeitgebern, die sich bei der Messe präsentierten, möglichst viele Fragen zu stellen. Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, die präsentiert wurden, stellte der eine oder andere seinen bisherigen Berufswunsch nochmals in Frage.

Logistik war zum Beispiel ein großer Bereich, über den es beim Berufsinformationstag viele Informationen gab. Die Gespräche mit den gut fünfzig Ausstellern wurden oft intensiv geführt und brachten den Gymnasien viele neue Informationen. Vielen wurde so bewusst, dass in fast jedem Betrieb eine Vielfalt an verschiedenen Berufsbildern zu vergeben ist.

Die Aussteller

  • Die Aussteller

    reichten von Unternehmen wie BWM, Krones, den Discountern wie Netto und Lidl bis zum Amtsgericht oder der Sparkasse.

  • Auch der soziale Bereich

    war mit Arbeitgebern wie den Johannitern, den Barmherzigen Brüdern, der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg oder der AOK vertreten.

  • Auch Kleinunternehmer

    präsentierten sich. Diese wurden allerdings weitestgehend von den entsprechenden Verbänden vertreten.

In den Gesprächen wurde auch vermittelt, dass man sich zur Suche eines Ausbildungsplatzes nicht nur an ein Unternehmen wenden kann. Alternativ kann man sich jederzeit auch an den Berufsfachverband wenden, wenn man kein passendes Unternehmen kennt oder bei nahen Betrieben keinen Platz findet. Konnte man sich noch für keinen Beruf entscheiden , da die Interessen noch in verschiedene Richtungen gehen, empfahlen die Aussteller, sich bei entsprechenden Fachfirmen über die verschiedenen möglichen Berufswünsche intensiv zu informieren.

Viele Fragen wurden geklärt

Die Fachmesse am Gymnasium Lappersdorf wurde von allen Seiten sehr gelobt, da sie dazu beitrage, viele Fragen zu klären. Nach dem Abitur stehen den jungen Menschen grundsätzlich drei Wege zur Verfügung: Studieren, eine Berufsausbildung beginnen oder in einem dualen System eine Kombination aus Studium und Berufsausbildung wählen.

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