MyMz
Anzeige

Umgestaltung

Weiher könnte Biotop werden

Karlsteiner fragten, was aus dem Mühlweiher wird. Bürgermeister Böhringer konnte noch keine Lösung anbieten.
Von Sieglinde Geipel

Nach dem Ablassen des Wassers und dem Abfischen füllt sich der Karlsteiner Weiher nun langsam wieder mit Wasser. Foto: Sieglinde Geipel
Nach dem Ablassen des Wassers und dem Abfischen füllt sich der Karlsteiner Weiher nun langsam wieder mit Wasser. Foto: Sieglinde Geipel

Karlstein.Viele Bürger aus Karlstein und den umliegenden Gemeinden waren zur Bürgerversammlung in den Saal des Landgasthofs in Karlstein gekommen. Neben den verschiedenen Informationen zur Großgemeinde Regenstauf ging Bürgermeister Siegfried Böhringer auch auf spezielle Themen aus dem Bereich Karlstein ein. Der Müllplatz Karlstein, der bis 1977 in Betrieb war, soll noch in diesem Jahr saniert werden. Auf der Mülldeponie, die unmittelbar an das Baugebiet Unterspitzackerweg anschließt, wurden rund 8000 Kubikmeter Müll, Hausmüll, Bauschutt, Erdaushub und Sperrmüll gelagert. Die Sanierung der ehemaligen Mülldeponie kostet rund 700000 Euro, der Eigenanteil des Markts liegt bei 122000 Euro, wie Böhringer ausführte. Der Müll werde nicht abtransportiert, sondern es sollen zwischen 3500 und 4000 Kubikmeter Material auf die Deponie aufgebracht werden. Ebenfalls für dieses Jahr ist der Bau des neuen Feuerwehrhauses in Schneitweg geplant, berichtete Böhringer.

In der anschließenden Diskussion bewegten die Bürger insbesondere die Weiher im Gemeindegebiet Karlstein. Zu der Situation am Mühlweiher meinte Böhringer, es sei noch keine Entscheidung gefallen, ob man den Weiher eventuell stilllegen werde und ein Biotop anlege oder eine andere Lösung gefunden werde. Was den Bachzulauf betrifft, erklärte Ludwig Krause, dass dieser gesäubert werden müsse, damit sich das Wasser bei Regen durch Sand und Schlamm, der von Kirchberg her angeschwemmt werde, nicht aufstauen könne. F. Riedl aus Karlstein bat darum, dass die Nutzer des Jugendschulungshauses daraufhingewiesen werden, dass im Wald kein offenes Feuer erlaubt ist und der Wald auch keine Müllhalde sei. Außerdem wünscht sie sich, dass die Ruhezeiten eingehalten werden. Einen Fahrradweg von Karlstein nach Ramspau wünschte sich Lukas Nick. Dieser sei dringend nötig. Günther Brand bemängelte, dass die Grünphase im Bereich der Sanierung der Hauptstraße in Regenstauf für die Autofahrer aus Richtung Ramspau viel zu kurz sei. Bei einer Grünphase könnten gerade mal acht bis neun Autos die Baustelle passieren. Armin Dechant von der Feuerwehr Grafenwinn verwies auf die vielen Wasserrohrbrüche im Bereich von Kirchberg. Sollte es zu einem Brand kommen, bestehe die Gefahr, dass der Feuerwehr nicht genügend Löschwasser zur Verfügung stehe.

Zur Situation am Wertstoffhof in Regenstauf stellte Armin Dechant fest, der Hof sei nicht nur zu klein, auch die Öffnungszeiten seien zu gering. Böhringer erklärte dazu, dass die Öffnungszeiten vom Landratsamt festgelegt werden und nicht vom Markt. Der Landkreis und der Markt Regenstauf seien sich jedoch einig, dass ein größerer Hof benötigt werde. Diese Maßnahme könne sofort beginnen, es stehe nur noch die wasserrechtliche Genehmigung aus.

Hans Liebl aus Karlstein stellte fest, dass im Bereich des Cafés an der Kreuzung Gemeindeverbindungsstraße Regenstauf/Nittenau und der Straße von Kleinramspau nach Karlstein immer wieder direkt hinter der Kurve Fahrzeuge parken. Diese seien eine erhebliche Gefahr für abbiegende Autos. Für den perfekten Winterdienst bedankte sich Franz Brem aus Drackenstein.

Investitionen

  • Mülldeponie:

    Die ehemalige Mülldeponie in unmittelbarer Nähe vom Baugebiet Unterspitzackerweg wird in diesem Jahr mit einem Kostenaufwand von ca. 700 000 Euro saniert, der Eigenanteil des Markts beträgt 122 000 Euro.

  • Feuerwehr:

    In Schneitweg ist für dieses Jahr der Neubau eines Feuerwehrhauses geplant. (lgs)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht