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Sonntag, 20. Mai 2018 23° 4

Marktrat

Weiterer Glasfaser-Ausbau gesichert

Info-Veranstaltungen sollen die Bürger in Laaber über die Technik aufklären. Für Debatten sorgen die Pläne für die Radwege.

Der Netzausbau in Laaber macht Fortschritte. Foto: David Ebener/dpa

Laaber.Die Stützpunkt-Feuerwehr Laaber kann einen zweiten stellvertretenden Kommandanten bestimmen. Die Voraussetzungen dafür hat in seiner jüngsten Sitzung das Marktratsgremium geschaffen, als es den Vorgaben des neuen Feuerwehrgesetzes geschlossen zustimmte. Allerdings wird damit auch die Haushaltskasse zusätzlich belastet: mit 1800 Euro pro Jahr.

Bürgermeister Hans Schmid (CSU) verkündete bei der Sitzung außerdem, dass sich Bürger in Laaber nun ihren Glasfaser-Anschluss „scharf schalten lassen“ können. Zwar habe der ursprüngliche Termin nicht eingehalten werden können, aber jetzt seien die Vermittlungsstellen umgeschaltet. Auch der weitere Ausbau sei schon gesichert und könne wahrscheinlich bis Ende April 2018 abgeschlossen werden. Die Nutzung der neuen Technik bleibe den Bürgern überlassen, versicherte Schmid und versprach demnächst Info-Veranstaltungen dazu.

Laut wurde es im Sitzungssaal, als Maria Scharfenberg (Grüne) die Ausbaupläne für die Radweg-Strecken auf Laaberer Gemeindegebiet so gar nicht akzeptieren wollte. Immerhin gebe es zu dem Thema einen Bürgerentscheid, erinnerte sie ihre Ratskollegen. Eindeutig hätten die Bürger einst entschieden, dass der Radweg samt Bankett nicht breiter als drei Meter sein dürfe. Der Marktrat habe das Ergebnis damals dann auch so beschlossen. Die nun von Bürgermeister Schmid vorgestellten Ausbaupläne seien aber auf drei Meter Radwegbreite plus Bankett ausgelegt. Das ist aus Scharfenbergs Sicht „so nicht in Ordnung“.

Dem setzte Michael Jobst (CWLU) entgegen, dass der bisherige Ausbau breiterer Radwege einen Zuschuss von 75 Prozent der Baukosten in den Gemeindesäckl gebracht habe. Außerdem habe die Praxis gezeigt, dass die Entscheidung richtig gewesen sei. Stefan Scheuerer (CSU) erinnerte daran, dass die hohe Förderung an die Nutzungsmöglichkeit der Wegstrecke durch landwirtschaftliche Fahrzeuge gebunden ist. An Maria Scharfenberg gewandt fügte Scheuerer hinzu: „Die rechtliche Bindezeit an das Bürgerbegehren umfasst ein Jahr.“ Besänftigend verwies Max Kolb auf die Strecke im letzten Teilabschnitt, die zum Großteil lediglich verbessert werde – „nur ein Wiesenweg muss befestigt werden“. Eine endgültige Entscheidung fiel in der Sitzung noch nicht.

Großzügig zeigten sich die Räte gegenüber der BRK-Station Deuerling-Nittendorf mit einem Tausend-Euro-Zuschuss für ein neues Rettungsfahrzeug. Das Gremium stimmte auch der Verwendung des Marktwappens durch den „SSV-Jahn-Fanclub Laaber“ zu – „aber nicht in der vorgelegten Form“. Der Fanclub muss den vorgelegten Entwurf abändern. (lik)

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