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WÖRTH

Wörths Stadtrat debattiert über den Lärm

Zwei Beschwerden zur Nachtruhe bei Veranstaltungen bis nach Mitternacht gingen bei der Stadtverwaltung ein.

WÖRTH.Nun möchte der Stadtrat etwas für den Lärmschutz tun. Deshalb soll für den sanierten Festplatz eine Nutzungsregelung erlassen werden. Darin war sich der Stadtrat in seiner Sitzung einig. „Bei der Nutzung des Festplatzes brauchen wir eine grundsätzliche Regelung. Und grundsätzlich ist hier zur Abhaltung von Veranstaltungen eine Genehmigung bei der Stadt einzuholen“, sagte Anton Rothfischer. „Ich möchte den Vereinen ans Herz legen, zur Einschränkung des Lärms einen gemeinsamen Weg zu finden. Es ist manchmal schon sehr laut.“ Geschäftsstellenleiter Markus Götz wurde beauftragt für Veranstaltungen einen Entscheidungsweg für die Rahmenbedingungen zu einer Nutzungsordnung zu erstellen.

Neuregelung kommt

„Grundsätzlich ist das in Ordnung. Die Bedingungen sollten nicht zu eng gesetzt werden“, sagte Beate Ostermeier.

„Für den Bürgersaal gibt es seit 2010 eine Nutzungsregelung. Wer den Saal benützen kann und darf sollte aber aktuell neu grundsätzlich geklärt werden“, sagte Anton Rothfischer. „Die vorhandene Nutzungsordnung hat schon gute Dienste geleistet. Es gibt auch Einzelfallentscheidungen“, las Markus Götz aus den bestehenden Richtlinien und erläuterte neue Punkte. Der Nutzungsvertrag für das Bürgerhaus wird mit den Vereinen abgestimmt.

Aus dem Antrag auf Sperrung für den Durchgangsverkehr zwischen Tennisheim und Reiserhof bei Hafnerhof bildete sich ein Meinungsaustausch. Bürgermeister Rothfischer verlas das eingegangene Schreiben. „Bei allem Verständnis sollte man die Sache nicht dramatisieren“, sagte er. „Diese Strecke ist meine Lieblings-Jogging-Strecke. Hier gibt es keinen großen Durchgangsverkehr“, sagte Ostermeier. „Wir könnten zur Straßenführung mit dem Bauhof hier eine Regelung finden“, sagte zweiter Bürgermeister Josef Schütz.

Über die örtliche Rechnungsprüfung 2017 berichtete Harald Dietlmeier als Vorsitzender im Finanzausschuss. Es gab keine Beanstandungen. Zum Bebauungsplan „Im Haslet“ befürwortete der Stadtrat einstimmig den Änderungsbeschluss mit Entwurfsbilligung für den nächsten Verfahrensschritt der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden. Der Sitzung des Stadtrats ging eine Sitzung des Bauausschusses mit Bauamtsleiter Siegfried Stadler voraus. Befürwortet wurden die Errichtung einer Maschinen- und Lagerhalle von Konrad Simmel in Zinzendorf, der Neubau eines Wohnhaues von Matthias und Silvia Schambeck in Tiefenthal sowie die Verlängerung der Bauvoranfrage zum Wohnhaubau von Birgit Schmalzl in Oberachdorf.

Weitere Unterlagen

Zur Genehmigung der 59 Seniorengerechten Wohneinheiten mit drei Gewerbeeinheiten, Hallenbad, Carport und Stellplätze in Oberachdorf, sollte nach Bauvoranfrage in der letzten Sitzung der Antragsteller Koeppele Vermögensverwaltung GmbH eine nähere Beschreibung der Anlagen der drei Gewerbeeinheiten noch einbringen und vorlegen, sagte Bürgermeister Rothfischer. Genehmigt wurde auch der Antrag von Alfred König zur Errichtung einer Schutzbehausung für Astronomie in Reichenbach 2. (llu)

Sitzung

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