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Dienstag, 22. Mai 2018 27° 3

Bayernpartei

Zirngibl kandidiert für den Landtag

Der Kelheimer Kreisvorsitzende wurde einstimmig gewählt. Florian Geisenfelder wurde zum Bezirkstagskandidaten gekürt.

Die Nominierten: Fritz Zirngibl, Florian Geisenfelder, Anton Maller, Karl Geisenfelder, Peter Frömel und Martin Schmidmeier (v.l.) Foto: Zirngibl

Bad Abbach.Fritz Zirngibl kandidiert für die Bayernpartei um das Kelheimer Direktmandat im Landtag. Das ergab die Nominierungsversammlung in Bad Abbach, wie die Partei mitteilt. Dazu konnte Bezirksrat Anton Maller beim „Fischerwirt“ 25 Bayernparteiler begrüßen. In seiner Rede kritisierte er, in Berlin werde „der Wille des Bürgers nicht mehr beachtet, nur noch Macht und Taktik bestimmen die Politik“. Ein Eigentor habe Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit seinem Ja zum Glyphosat in der EU geschossen.

Bei der Aufstellung der Kandidaten für die Landtagswahl, die voraussichtlich am 14. Oktober stattfindet, wurde Kreisvorsitzender sowie Gemeinde- und Kreisrat Fritz Zirngibl einstimmig zum Direktkandidaten für den Landkreis Kelheim nominiert. Ebenfalls 100 Prozent der Stimmen erhielt Florian Geisenfelder, der Ortsvorsitzende der Bayernpartei: Der Rohrer Bäcker ist jetzt Direktkandidat für den Bezirkstag.

Geisenfelder wurde zusätzlich als Landtags-Listenkandidat vorgeschlagen, wie auch der Abensberger Ortsvorsitzende Peter Frömel. Als Listenkandidaten für den Bezirk wurden Gymnasiallehrer Karl Geisenfelder aus Rohr und Hauptkommissar i. R. Martin Schmidmeier aus Bad Abbach vorgeschlagen und ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt.

Fritz Zirngibl stellte einige seiner wichtigen Ziele vor: „Bayern muss sich seiner Stärke wieder bewusst werden und diese auch gegenüber Berlin und Brüssel mutiger vertreten“, so der Landtagskandidat. Er kritisierte eine „ständig wachsende Bürokratie“ für Erwerbstätige – „so werden Existenzen vernichtet.“

Auch die kleinen Krankenhäuser „werden durch die Berliner Politik benachteiligt“, so der Kreisvorsitzende und Kreisrat. Die Defizite der Häuser brächten Kommunen an ihre finanziellen Grenzen.

Die Bürger als Steuerzahler hätten ein Recht auf eine angemessene Finanzierung für „unsere Kreiskliniken“ und das benötigte Pflegepersonal. Zirngibl monierte auch die derzeitige Asylpolitik. Es sei „absolut inakzeptabel, dass Hunderttausende ohne Ausweispapiere in unser Land kommen konnten“. Selbst bei Ablehnung des Asylantrages könne wegen fehlender Ausweise nicht abgeschoben werden. Er forderte mehr Personal für das „BaMF“, die Verwaltungsgerichte und die Polizei.

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