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Engagement

3471 Stunden Einsatzstunden geleistet

Die Feuerwehr Kallmünz musste im vergangenen Jahr 75 Mal ausrücken. Heuer steht das 150-jährige Jubiläum bevor.
Von Martina Neu, MZ

  • Technische Hilfe wurde von der Feuerwehr beim Absturz einer Spaziergängerin am Eicher Berg geleistet. Foto: Neu
  • „Florian Kallmünz 11/1“ erhielt den kirchlichen Segen. Foto: Melanie Dietrich

Kallmünz.„Die Einsatzstunden haben sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht“, berichtete Kommandant Ulrich Hirschmann bei der Jahresversammlung der Feuerwehr. „Es war halt viel los“, resümierte er und erläuterte die 75 Einsätze, die 726 Mann mit insgesamt 1500,5 Einsatzstunden leisteten. Dabei wurde bei 26 Einsätzen technische Hilfeleistung geleistet, wie etwa bei dem Traktorabsturz bei Girnitz, wo das Opfer verstarb, oder bei dem Lkw-Unfall in Dinau, bei der abgestürzten Wanderin am Eicher Berg oder bei den Verkehrsunfällen an der Kreuzung bei Eich. Hinzu kamen neun Brandeinsätze, wie die Wohnungsbrände in Heitzenhofen und Ziegelhütte, Kallmünz und Haidberg.

18 Sicherheitswachen wurden ebenso absolviert wie 22 sonstige Einsätze. Zusätzlich wurden für Ausbildungen und Übungen von 432 Mann 1329 Stunden und für Lehrgänge von 15 Mann 911,5 Stunden geleistet. Somit waren 1173 Mann der Feuerwehr 3471 Stunden im Einsatz. Ulrich Hirschmann kann heuer auf 58 Aktive, darunter 26 Atemschutzgeräteträger, zurückgreifen. Die fleißigste Übungsbesucherin war Melanie Dietrich, die 30 von 33 Übungsabenden besuchte. Sie erhielt für ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft ein Geschenk. Markus Buchner wurde zum Brandmeister befördert.

Wetterpech beim Landkreislauf

Vorsitzender Peter Weiß blickte im gesellschaftlichen Bereich auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Besonders stolz war er auf den Mitgliederzuwachs von 21 Mitgliedern. Somit verfügt die Kallmünzer Wehr über 422 Mitglieder. Im abgelaufenen Jahr fanden vier Vorstandschaftssitzung und diverse Festausschusssitzungen statt, man nahm an einigen Gründungsfesten teil und richtete mit fünf weiteren Ortsvereinen beim Landkreislauf das Zielevent aus. Dabei hatte die Wehr am Freitag extremes Pech mit dem Wetter, allerdings habe die Band Trixie und die Party-Löwen die vereinbarte Gage reduziert und die Gemeinde durch Bürgermeister Ulrich Brey die Platzmiete für diesen Abend erlassen. Positiv sei die Zusammenarbeit mit dem ATSV, der KRK, dem Burschenverein, dem FC Bayern Fanclub und dem Verein zur Förderung des Feuerwehrwesens gewesen, die alle an einem Strang gezogen hätten, so Weiß.

Gründungsfest im Juni

Jugendwart Florian Gromer berichtete von 19 hochmotivierten Nachwuchsfeuerwehrlern. Festleiter Dieter Koller gab einen Ausblick auf das 150-jährige Gründungsfest, das vom 15. bis 17. Juni gefeiert wird. Am Freitagabend spielt der Froschhaxn Express, der Samstag wird als großes Open Air Event mit Familienprogramm und den Auftritten von Richie Necker und Markus Englstädter am Abend gestaltet. Ab 23 Uhr werden die Besucher mit „Flammenden Visionen“ überrascht. Der Festsonntag ist von Gottesdienst und Festzug und dem Festausklang mit den Stoapfälzer Spitzbuam geprägt.

Bürgermeister Ulrich Brey zollte der Feuerwehr seinen Respekt, auch im 150. Vereinsjahr geht der Blick nach vorne. Man habe schwierige und harte Einsätze bravourös gemeistert und sei wieder gesund heimgekommen. Auch für heuer hat sich das Team um Vorsitzenden, Festleiter und Kommandanten viel vorgenommen. Brey ist es wichtig, dass das persönliche Engagement des Einzelnen hervorgehoben und gewürdigt wird. Auch Kreisbrandmeister Josef Pretzl konnte seine Heimatfeuerwehr nur loben.

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