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4182 Stunden im Einsatz

39 Helfer des Ortsverbands Wörth des Technischen Hilfswerks halfen drei Wochen lang in den Hochwassergebieten von Regensburg bis Passau.

  • Drei Wochen lang war das THW Wörth beim Hochwasser im Dauereinsatz. Foto: THW
  • Drei Wochen lang war das THW Wörth beim Hochwasser im Dauereinsatz. Foto: THW

Wörth. Am 31. Mai begann der Hochwassereinsatz für das Technische Hilfswerke (THW) Wörth im Landkreis Regensburg. In Bach an der Donau beleuchteten die Wörther THW-Helfer Einsatzstellen der Feuerwehr und deren Sandsackfüllplatz. Noch in der gleichen Nacht rückten die Einsatzkräfte zu einem Lkw-Unfall auf der A3 aus und mussten dort Fleisch- und Wurstwaren in ein Ersatzfahrzeug umladen. Dann unterstützten sie den benachbarten Ortsverband in Regensburg beim Stegbau in der Werftstraße und beleuchteten die Einsatzstelle an der eisernen Brücke. Eine weitere Einheit des Ortsverbands rückte gleichzeitig nach Mainburg aus, um dort überflutete Keller auszupumpen.

THW Passau war überflutet

Da auch der befreundete THW-Ortsverband Passau durch die Wassermassen überflutet wurde, half das THW Wörth nach drei Tagen Einsatz in Regensburg nun auch dort aus und sorgte dafür, dass die Kameraden möglichst schnell ihre Einsatzbereitschaft wieder herstellen konnten. Der Zugtrupp des Ortsverbands, der während der Einsätze die Kommunikation der Einheiten mit der Leitstelle herstellt, unterstützte die Einsatzleitung der Feuerwehr in Deggendorf.

Dann wurden die Wörther Helfer in das am stärksten betroffene Gebiet alarmiert: zunächst in Niederalteich, später in Fischerdorf pumpten die Helfer Keller aus und halfen den Opfern beim Räumen ihrer Gebäude. Mehr als zwei Wochen war das THW Wörth dort eingesetzt. Nach drei Wochen pausenlosem Einsatz beendeten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Einsätze.

Die Hitze war eine Belastung

Nicht nur der lang andauernde Einsatz, auch das ausgelaufene Heizöl und die zunehmende Hitze belasteten die eingesetzten Kräfte massiv. Ein besonderer Dank gilt vor allem den Arbeitgebern, die die Helfer für die selbstlose Hilfe freigestellt hatten, betont Thomas heiss vom THW-Ortsverband Wörth.

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