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5252 Masken für die Schulen

Auch die Raiffeisenbank Süd engagiert sich im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das kostet 31 250 Euro.
Von Petra Schmid

Josef Geserer, Tanja Schweiger, Klaus Dierk, Eveline Schönleber und Johann Pernpaintner zeigen den symbolischen Scheck.  Foto: Petra Schmid
Josef Geserer, Tanja Schweiger, Klaus Dierk, Eveline Schönleber und Johann Pernpaintner zeigen den symbolischen Scheck. Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Langsam ist der Schulbetrieb wieder angelaufen. Als erstes besuchen die Abschlussschüler der Mittelschulen, Realschulen und des Gymnasiums wieder den Unterricht. Freilich ist der Normalzustand noch längst nicht erreicht. Zur Standardausstattung der Schüler und Lehrer gehört unter anderem ein Mund-NasenSchutz.

Nun, da der Schulbetrieb in der Oberpfalz wieder langsam startet, möchte die Raiffeisenbank Oberpfalz Süd einen Beitrag dazu leisten. Da für die Rückkehr in den Schulalltag vor allem Mund-Nasen-Masken für Kinder und Lehrkräfte benötigt werden, ob in der Schule, auf dem Schulweg oder im Schulbus, spendet die Bank mehrere tausend Stück.

Die Raiffeisenbank Oberpfalz Süd lässt mehrere tausend Masken produzieren, um diese an die Schulen in der Region zu übergeben. Am Dienstagmittag fand dazu vor der Hauptstelle Donaustauf ein Pressetermin statt. Ausgestattet mit Mundschutz und immer auf den notwendigen Abstand bedacht, luden die Donaustaufer Banker zum Pressegespräch ein, um die Masken symbolisch an das Landratsamt zu übergeben. Anwesend waren Landrätin Tanja Schweiger, Schulamtsdirektor Klaus Dierl, der Vorstand der Raiffeisenbank Oberpfalz Süd Johann Pernpaintner, Vorstandskollege Josef Geserer und Eveline Schönleber, Geschäftsführerin von MAC Jeans (Produzent der Masken).

Masken statt Hosen

Pernpaintner betonte, Corona sei überall und sein Vorstandskollege Josef Geserer habe vorgeschlagen, dass sich hier die Raiffeisenbank engagieren könne, um Masken für Schüler zu sponsern. Sofort sei man von der Idee begeistert gewesen, hob Pernpaintner hervor und übergab das Wort an Geserer. Dieser freute sich, dass das Projekt zustande gekommen ist.

Die Idee sei bei einem Telefonat mit Eveline Schönleber geboren worden, als sie ihm erzählte, dass anstatt Hosen nun Mundschutzmasken gefertigt würden, da man diese derzeit notwendiger brauche. In der Bank sei man sich schnell einig gewesen, dass man Mitarbeiter und Familienmitglieder damit ausstatten wolle.

Daraus habe sich die Idee entwickelt die Schulen in der südlichen Oberpfalz mit den Masken zu unterstützen. Anfragen bei den betreffenden Schulen seien positiv beantwortet worden und die Raiffeisenbank habe den Arbeitsauftrag erteilen können. Der Gesamtwert der 5252 Masken beläuft sich auf 31 250 Euro. Der Betrag stamme aus dem Reinertrag des Gewinnsparens. Das Geld, das hier in die Hand genommen werde, sei gut für Kinder investiert.

Die Masken seien ohne Werbeaufdruck in den Farben der Raiffeisenbank Orange und Blau gestaltet und mit einem Smiley versehen, stellte Geserer vor. Die Prototypen seien einer „Qualitätskontrolle“ unterzogen worden, sagte Geserer augenzwinkernd und erklärte, wie dies zu verstehen sei. „Wir haben sie Müttern mit Kindern mitgegeben und nach den Rückmeldungen kleine Veränderungen vornehmen lassen.“

Die Aktion finde in Zusammenarbeit des Genossenschaftsverbands Bayern, des Gewinnsparvereins Bayern und der örtlichen Volks- und Raiffeisenbanken statt, erklärte das Vorstandsmitglied.

„Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank wolle die Raiffeisenbank Oberpfalz Süd einen Beitrag dazu leisten, dass Schüler auch in Zeiten der Corona-Pandemie sicher und geschützt seien – ob in der Schule, im Schulbus oder in ihrer Freizeit“, fasste Geserer zusammen.

Eveline Schönleber vom Masken-Produzenten MAC erzählte, dass ein Teil des Behelfs-Mund-Nasen-Schutzes in der Oberpfalz, im heimischen Betrieb in Roßbach gefertigt würde. Ihr Unternehmen habe mittlerweile auch schon mehr als 20 000 Masken gespendet, erzählte Schönleber. Soziales Engagement sei wichtig, betonte sie.

Der Landkreis ist dankbar

Landrätin Tanja Schweiger hob hervor, dass dies eine von vielen wichtigen Aktionen im Landkreis sei und man für das soziale Engagement in der Krisenzeit besonders dankbar sein müsse. „Die Menschen wollen etwas tun, in dieser schwierigen Situation“, lobt Landrätin Tanja Schweiger. An die Maske als Quasi-Accessoire und Hilfsmittel müsse man sich gewöhnen und dies werde einen wohl noch lange begleiten, sagte Schweiger.

Schulamtsdirektor Klaus Dierl bedankte sich im Namen der Schulen, Schüler und Lehrer für das „großartige Engagement der Raiffeisenbank“.

Das ist notwendig

  • Busfahrt:

    Im öffentlichen Nahverkehr (Schulbus) muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auf dem Weg durch das Schulhaus bis zum Arbeitstisch sollte sie getragen werden (Entscheidung der Schule).

  • Unterricht:

    In der Regel kann während des Unterrichts darauf verzichtet werden, entscheidend ist jedoch das von der jeweiligen Schule festgelegte Konzept.

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