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Bilanz

Politiker brauchen deutliche Worte

Die Landtagsabgeordnete Tanja Schweiger (FW) zieht ein positives Fazit ihrer Themenreise durch den Landkreis. Politiker müssten Mistreiter für die Menschen vor Ort sein.

Politiker sollten mehr auf das Volk hören, zu diesem Fazit ist die Landtagsabgeordnete Tanja Schweiter (FW) aus Pettenbdorf bei ihrer Themenreise durch den Landkreis gelant. Foto: Hillebrand

PETTENDORF. „Weil es die richtigen Themen waren, ziehe ich eine positive Bilanz“, so lautet das Fazit der Landtagsabgeordneten Tanja Schweiger aus Pettendorf zur ihrer Themenreise durch den Landkreis Regensburg. Die Bürger seien mit ihren Anliegen zur Lebensqualität in der Region bei den sechs Terminen im Mittelpunkt, betont die Politikerin der Freien Wähler. Sie hätten sich interessiert am offenen Dialog gezeigt, vor allem, weil sie stets verdeutlicht habe, dass ihr die Meinung der Besucher sehr wichtig sei, betonte Schweiger nach dem Abschluss der Themenreise. „Wenn man die Menschen ausreichend zu Wort kommen lässt und ihnen wirklich zuhört, also nicht innerlich bereits an einer Antwort arbeitet, bekommt man am besten mit, wo der Schuh drückt“.

Sagen, was einem am Herzen liegt

Es habe sogar Besucher gegeben, die bei allen Terminen dabei waren, andere wiederum hätten sich einzelne Themen herausgepickt, die ihnen offenbar besonders am Herzen lagen. Teilweise erhielt die Abgeordnete der Freien Wähler auch Besuch auch von Vertretern anderer Parteien. „Und besonders freut mich, dass ich mit Menschen in Kontakt kam, die politische Veranstaltungen meiden, bei denen einzelne Themen meist nur gestreift werden können“.

Positiv schätzt Schweiger die Resonanz auch vonseiten der Mitveranstalter an den einzelnen Stationen der Themenreise ein. Ihr sei es darum gegangen, als Abgeordnete vor Ort auch das nötige Detailwissen zu haben und nicht nur situativ reagieren zu können. Nur dann könne ein Politiker zum Mitstreiter der Bürger in seiner Region werden.

Franz Beer vom Beerhof bei Pettenreuth habe das so zum Ausdruck gebracht: „Wir brauchen mehr so Kämpfer wie unsere Frau Schweiger, die unsere Botschaft nach außen tragen“. Rudolf Bucher vom RKT-Wohnheim in Schierling habe sich ähnlich geäußert: „Mir ist das wichtig, dass eine Abgeordnete, die im Landkreis aktiv ist, den Ball aufgenommen hat.“

Die FW-Abgeordnete betont, sie habe in der bald abgelaufenen Legislaturperiode bewiesen, dass sie die Anregungen, und Meinungen der Bürger aufnehme, besonders, wenn sich daraus Weichenstellungen zum Nutzen der Allgemeinheit ergeben. „Ich bin begeistert, mit wie viel Leidenschaft und Herz die Menschen ihrer Tätigkeit, ihrem Anliegen nachgehen und wie einfallsreich und flexibel sie dabei vorgehen, beispielsweise bei der familienfreundlichen Firma Technoplast in Wörth“, sagt Schweiger. Für das Unternehmen sei es selbstverständlich, dass für Nebenerwerbslandwirte während der Erntezeit die Arbeit am Hof Vorgang vor der Arbeit im Betrieb hat.

Es gebe viele gut laufende Dinge in der Region, findet Schweiger. Wichtig sei jetzt eine noch intensivere Vernetzung, um noch besser werden zu können. Die Themenreise habe ihr bestätigt, wie viel Wissen und Potenzial in der Region vorhanden sei.

Bilidung war das zentrale Thema

Dabei müsse aber klar sein, dass Bildung der zentrale Punkt in allen Veranstaltungen gewesen sei. „Bereits junge Menschen müssten viel mehr lernen, kritisch zu hinterfragen und Transparenz einzufordern“. Dies sei vor allem bei den Themen Energiewende, gesunde Nahrungsmittel oder bei der Eurorettung klar erkennbar gewesen.

Dass der Mensch im Mittelpunkt jedes Handelns stehen müsse und man sich um jeden Einzelnen kümmern müsse, sei bei den Veranstaltungen zum Fachkräftemangel, zum Leben im Alter und zu Situation der benachteiligten Jugendlichen sehr deutlich geworden. Auch hier könne man durch Aus- und Weiterbildungsangebote, die die Talente der jungen Menschen erkennen, einen weiteren Beitrag zur Zufriedenheit aller leisten und somit die Lebensqualität in der Region nochmals steigern.

„Die Menschen wissen, was gut für sie ist. Wir Politiker können davon für unsere Arbeit nur profitieren. Deshalb drängt sich eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe geradezu auf“, wagt Tanja Schweiger einen Ausblick in die Zukunft.

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