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Verkehr

A3: Polizei blitzt ab Montag verstärkt

Die Kontrollen sollen bis zum 20. Januar dauern. Beamte stellen Radar-Messgeräte und einen Enforcement-Trailer auf.

Enforcement-Trailer im Einsatz an der Autobahn A3. Foto: Verkehrspolizei Regensburg
Enforcement-Trailer im Einsatz an der Autobahn A3. Foto: Verkehrspolizei Regensburg

Regensburg.Die Verkehrspolizei legt ab dem 7. Januar auf der A3 bei Regensburg zum wiederholten Male ein besonderes Augenmerk auf die gefahrenen Geschwindigkeiten. Vor allem im Baustellenbereich wird kontrolliert. Das Ziel der Maßnahmen sind zum einen die Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum anderen homogene Fahrtgeschwindigkeiten.

Auch Radarpistolen sind im Einsatz. Foto: Sperger
Auch Radarpistolen sind im Einsatz. Foto: Sperger

Die Erfahrungen der Polizei zeigen, dass das Geschwindigkeitsniveau in Baustellenbereichen nach einer gewissen Gewöhnungszeit der Verkehrsteilnehmer in der Regel ansteigt. Verbunden mit der besonderen Verkehrsführung stellt dieser Umstand eine Erhöhung der Unfallgefahren dar, teilt die Polizei mit. Die Geschwindigkeitskontrollen sollen bis zum 20. Januar dauern. Neben Radar-Messgeräten kommt dabei auch wieder ein Enforcement-Trailer zum Einsatz. Durch die frühzeitige Bekanntgabe der Überwachungsmaßnahme erhofft sich die Polizei ein gesteigertes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeiten und eine Anpassung des Fahrverhaltens.

Gleichmäßige Geschwindigkeit für besseren Verkehrsfluss

Erreicht werden soll zudem eine gleichmäßig gefahrene Geschwindigkeit über die ganze Baustellenlänge hinweg. Negativ für den Verkehrsfluss und damit die Leitungsfähigkeit der Autobahn zeigt sich regelmäßig der sogenannte „Ziehharmonika-Effekt“. Bieten sich den Verkehrsteilnehmern größere Lücken lässt sich häufig beobachten, dass dies zu einer Erhöhung der gefahrenen Geschwindigkeit führt, um die Lücke zum Vordermann zu schließen. Ist dieses Ziel erreicht, bedarf es meist einer Bremsung um nicht zu nahe aufzufahren. Dieses Verhalten löst in vielen Fällen eine Kettenreaktion aus, die dazu führt, dass die jeweils nachfolgenden Fahrzeuge noch stärker bremsen und der Verkehrsfluss insgesamt deutlich verlangsamt wird oder ganz zum Stillstand kommt.

Polizei rät zum Zeitpuffer

Obwohl zahlreiche Arbeitgeber und Einrichtungen bereits mit Arbeitszeitanpassungen für eine Entzerrung der Verkehrsdichte gerade in den Stoßzeiten gesorgt haben, bleibt bei Fahrten in die Domstadt oder daran vorbei, ein zeitlicher Puffer eine wichtige vorbeugende Maßnahme. Lieber erreicht man sein Ziel ein paar Minuten zu früh als dass man in Stress gerät, weil Termine nicht oder nur mit überhöhter Geschwindigkeit eingehalten werden können, rät die Polizei.

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