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Regendorf

Ab 80 sind Mitglieder beitragsfrei

Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Regendorf: Erstmals musste das Vereinslokal gewechselt werden.
Von Ralf Strasser

Das restaurierte Ehrenmal an der Kirche  Foto: Strasser
Das restaurierte Ehrenmal an der Kirche Foto: Strasser

Regendorf.Vorsitzender Reinhard Ühlin blickte bei der jüngsten Jahresversammlung der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) Regendorf auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Er zog ein Resümee mit Schatten und Umzugserinnerungen. Erstmals in der Geschichte des Vereins musste das Vereinslokal gewechselt werden.

Der Verein war 1902 in der „Alten Schmiede“ gegründet worden. Seither war er mit dieser Gaststätte eng verbunden. Durch den Tod der Vereinswirtin, Fahnenmutter und Ehrenmitglied Eugenie Beck, sowie der damit verbundenen Schließung des Lokals wurde ein Umzug ins Vereinsheim des SC Regendorf notwendig und von den Mitgliedern einstimmig befürwortet.

Der Verein beteiligte sich 2019 am „Prangertag“ mit Fronleichnamsprozession und am Volkstrauertag in Regendorf. Ühlin bedankte sich bei der Feuerwehr Regendorf, die beim Volkstrauertag sowohl die Ehrenwache, als auch die Verkehrssicherung übernommen haben. Die Restaurierung des Ehrenmals bei der Kirche ist mittlerweile abgeschlossen worden. Die Gemeinde ließ die Schrift erneuern und eine neue Abdeckung anbringen um der witterungsbedingten Abnützung vorzubeugen. Als nächste Maßnahme steht die Erneuerung der Mauer hinter dem Ehrenmal an.

Bürgermeister Franz Kröninger wies darauf hin, dass hier die Einzelheiten mit der Kirche noch abgeklärt werden müssen. Kassier Willi Dongus berichtete, dass der Mitgliedsbeitrag ausschließlich in bar eingezogen wird. Viele ältere Mitglieder haben schon jahrelang keinen Beitrag mehr bezahlt und waren deshalb der Meinung, dass sie beitragsfrei seien. Auf Vorschlag von Schriftführer Josef Weinmann beschloss die Versammlung, dass alle Mitglieder ab dem 80. Lebensjahr in der KSK beitragsfrei gestellt werden. Bürgermeister Kröninger dankte dem Verein für seinen Einsatz in der Dorfgemeinschaft und für die Organisation des Volkstrauertags. Er lobte die Kameradschaft unter den Mitgliedern. (msr)

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