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Acht neue Räte in Barbing

Die Fraktion der CSU hat neue Gesichter bekommen. Als Zweiter Bürgermeister setzte sich Dominik Schindlbeck durch.
Von Tino Lex

Bürgermeister Hans Thiel vereidigte acht neue Gemeinderäte.  Foto: LEX TINO
Bürgermeister Hans Thiel vereidigte acht neue Gemeinderäte. Foto: LEX TINO

Barbing.Die 6000 Einwohner Gemeinde Barbing hat sich bei der Kommunalwahl für ein paar Veränderungen ausgesprochen: Für die nächsten sechs Jahre sitzen acht neue Mitglieder im Gemeinderat. Alle für die größte Fraktion, die CSU. Bei den Freien Wählern/Bürgerforum ist in der Zusammensetzung alles gleichgeblieben. Die SPD hat einen Sitz verloren.

Die Neuzugänge Christine Kroschinski, Dr. Martin Bartmann, Gerhard Deutsch, Dr. Marco Gärtner, Andreas Gröschl, Dominik Schindlbeck, Robert Stierstorfer und Stefan Sulzer traten in die Mitte des Saals des Gasthauses Deutsch und schworen den Eid auf das Grundgesetz und die bayerische Verfassung.

Damit war der 1. Tagesordnungspunkt erledigt und man konnte zu Punkt zwei übergehen: dem Erlass der Satzung zur Regelung des örtlichen Gemeinde Verfassungsrecht. Hier wurden nur unwesentliche Änderungen vollzogen, insofern gab es keinen Diskussionsbedarf. Den Erlass einer Geschäftsordnung für den Gemeinderat, verschoben die Räte auf die nächste Sitzung, wenn jeder die aktuelle Ordnung durchgelesen habe.

Rat wählt dritten Bürgermeister

Für die Wahl der Stellvertreter des Bürgermeisters Hans Thiel schlug der bisherige Zweite Bürgermeister, Anton Schindlbeck, seinen Neffen Dominik Schindlbeck vor. Dieser hätte sich ehrenamtlich in den verschiedensten Ämtern bewährt und leite den größten Verein Barbings, den Tennisverein, mit Geschick. Martin Laumer schlug für die FW/Bürgerforum-Fraktion Hans-Peter Landsmann vor. Dieser habe in den letzten sechs Jahren im Barbinger Gemeinderat gesessen und hier einiges bewegt. Zudem sei er bestens vernetzt und agiere auch als Kreisrat des Landkreises Regensburg. In geheimer Wahl sprachen sich 13 der anwesenden Gemeinderäte für Schindlbeck aus, sieben für Landsmann.

Anders als in den letzten sechs Jahren wird es in Barbing zudem einen Dritten Bürgermeister geben: Hier schlug Anton Schindlbeck den Sarchinger Gemeinderat Johannes Heitzer vor. Wie in der vorangegangenen Wahl lautete auch hier das Ergebnis 13 zu sieben für Heitzer.

Die Ausschüsse

  • Vertreter Schulverband Neutraubling:

    Per Abstimmung beschlossen die Gemeinderäte, dass Robert Stierstorfer die Gemeinde Barbing vertreten soll. Seine Stellvertreterin wurde Christine Kroschinski.

  • Vertreter Wasserzweckverband:

    Auch hier kam es zu einer Kampfabstimmung. Mit 13 zu sieben Stimmen wurde der Vorschlag der CSU angenommen: Anton Schindlbeck und sein Vertreter Stefan Sulzer setzten sich durch.

Als nächstes stand die Besetzung der Ausschüsse auf der Tagesordnung. Einstimmig wurden sowohl der Haupt- und Finanzausschuss als auch der Bau- und Umweltausschuss, der Rechnungsprüfungssausschuss sowie die Vertreter des Schulverbandes Barbing laut Vorschlag bestätigt. Im Haupt- und Finanzausschuss sind Anton Schindlbeck, Andreas Gröschl, Dominik Schindlbeck, Josef Auburger, Hans-Peter Landsmann und Michael Beimler. Sie werden von Martin Bartmann, Johannes Heitzer, Marco Gärtner, Robert Stierstorfer, Martin Laumer und Gerhard Böhm vertreten.

Im Bau- und Umweltausschuss sitzen Gerhard Deutsch, Johannes Heitzer, Josef Auburger, Stefan Sulzer, Gerhard Böhm und Michael Beimler. Ihre Vertreter sind Andreas Gröschl, Robert Stierstorfer, Michaela Hammerschmid, Christine Kroschinski, Karl-Heinz Haslbeck und Manuela Köck. Für den Rechnungsprüfungsausschuss bestimmte der Rat Anton Schindlbeck, Andreas Gröschl, Martin Bartmann, Dominik Schindlbeck, Martin Laumer und Karl-Heinz Haslbeck. Vertreter sind Johannes Heitzer, Christine Kroschinski, Marco Gärtner, Josef Auburger, Gerhard Böhm und Hans-Peter Landsmann.

Verzicht auf Corona-Ausschuss

Die Vertreter des Schulverbands Barbing sind Michaela Hammerschmid, Robert Stierstorfer und Hans-Peter Landsmann, Stellvertreter wurden Marco Gärtner, Martin Bartmann und Manuela Köck.

Auf die Schaffung eines so genannten Corona- Ausschusses wurde verzichtet. „Ich denke, dass in zwei Monaten wieder Normalität einkehrt und deswegen extra einen Ausschuss einzusetzen wäre meiner Meinung nach nicht verhältnismäßig“, sagte Bürgermeister Hans Thiel. Einstimmig ernannte das neue Gremium ihn zum Eheschließungsstandesbeamten – eine Formalie.

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