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Bach ad Donau

Äpfel und Birnen von 33 Bäumen versteigert

Auf der gemeindeeigenen Streuobstwiese „Am Moos“ fand die diesjährige Versteigerung von Obstbäumen statt.

Pia Ebenhöch (li.) mit dem neuen Versteigerer Helmut Eckert und Besuchern am Apfelbaum. Foto: Luft
Pia Ebenhöch (li.) mit dem neuen Versteigerer Helmut Eckert und Besuchern am Apfelbaum. Foto: Luft

Bach ad Donau.„Wir haben jetzt bloß mehr 33 Obstbäume zur Versteigerung. Einen Stamm hat der Biber vom Altwasser her geraubt“, eröffnete Pia Ebenhöch vom Vorstandsteam des Obst- und Gartenbauvereins Bach und Umgebung auf der gemeindeeigenen Streuobstwiese „Am Moos“ die diesjährige Versteigerung von Obstbäumen. Die Besucher konnten nummerierte Stämme mit ungespritzten Äpfeln und Birnen günstig ersteigern. Neu war der Versteigerer. Für das in Urlaub weilende Vorstandsmitglied Sepp Koller holte sich Pia Ebenhöch Helmut Eckert aus Frengkofen auf die von der Gemeinde gemähte Wiese. Der pfiffige Gemeinderat brachte gekonnt die Obstbäume an die Steigerer.

„Ich hab mir selbst vier Apfelbäume ersteigert. Schließlich ist es Bio-Obst“, freut sich der VfB Tennismeister Helmut Eckert. Das fast zwei Tagwerk große Areal der Streuobstwiese beim Altwasser Nähe der Bahnhofstraße wurde vor 15 Jahren vom damaligen OGV Vorsitzenden Werner Kraus durch Empfehlung des Kreisverbandes angelegt. Der Bacher Verein wird seit Jahren von einem Vorstandsteam geführt.

Trotz regnerischem Wetter fanden sich doch einige Interessierte ein, die frisches, ungespritztes Kernobst zur Selbsternte erwerben wollten. „Wir haben von den 33 Apfelstämmen 14, die gut tragen. Ansonsten ist der Ertrag heuer eher mittelmäßig. Die Ernte fällt heuer etwas früher aus. Es faulen auch schon viele Früchte am Baum“, sagt Pia Ebenhöch. Am Rande der Streuobstwiese hat sie seit zehn Jahren mit ihrem Gatten Christian ihre Bienenstöcke stehen. „Das bringt höheren Ertrag durch die bessere Bestäubung. Und einen guten Honig hab ich auch noch dazu.“, sagt die Hobbyimkerin. Sie wohnt im Blickfeld der Obstwiese. Ebenhöch veredelt auch selbst.

„Meine Arbeit mit dem Obstbaumschneiden im Frühjahr wird mit einer guten Ernte belohnt. Ich habe im Vorjahr wieder fünf Obstbäume veredelt. Drei Birnen und zwei Apfelsorten sind neu. Auf die Wiese haben wir auch einen Zwetschgen- und einen Kirschbaum gepflanzt“, freut sich die Hausfrau. Sie ist schon fast dreißig Jahre im Vorstandsteam des OGV Bach und bildet sich auch immer fleißig bei Seminaren zum Thema Obstverarbeitung fort. Sie will auch neuen Baumbestand und neue Obstsorten auf die Wiese bringen.

Der Versteigerer Sepp Koller hat auch sein Diplom als geprüfter Gartenpfleger in der Tasche. „Ich werf die Versteigerung für einen Stamm meist mit drei oder vier Euro auf. Je nachdem wie der Ertrag am Baum ausschaut. Dann wird von den Leuten weitergesteigert“, sagt Helmut Eckert. Manche kommen schon am Vortag vorbei und schauen sich die Plantage an“, weiß Pia Ebenhöch. Für den 6. Oktober ab 14 Uhr in der Sporthalle kündigte sie das Apfelkuchenfest des Vereins an. (llu)

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