MyMz
Anzeige

Alteglofsheim würdigt engagierte Bürger

Bürgermeister Herbert Heidingsfelder machte beim Neujahrsempfang der Gemeinde auch die Umwelt zum Thema.
Von Yvonne Weigl

  • Landrätin Tanja Schweiger (l.) und Bürgermeister Herbert Heidingsfelder (r.) mit den Geehrten Albert Furthmeier, Eva Löbbering, Brunhilde Hebauer, Claudia Kapelsperger und Bernhard Steinberger (von links) Foto: Yvonne Weigl
  • Der Neujahrsempfang in den wunderschönen Räumlichkeiten des Schlosses Foto: Yvonne Weigl

Alteglofsheim.Im Prunksaal des Schlosses fand der Neujahrsempfang der Gemeinde Alteglofsheim statt. Untermalt von spritziger Loungemusik von „Barjazzo“ ergaben sich bereits vor der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Herbert Heidingsfelder rege Gespräche unter den zahlreichen Gästen. Unter anderem waren Landrätin Tanja Schweiger und der Direktor des Staatlichen Bauamts, Karl Stock. Heidingsfelder hoffte, dass die Anwesenden viele Kontakte knüpfen, um sich in Alteglofsheim heimisch zu fühlen.

In seinem Rückblick verwies Heidingsfelder zunächst auf die dramatischen Ereignisse im Irak und Iran, wie auch auf die Änderungen durch den Klimawandel, dessen Auswirkungen niemand einschätzen könne: „Klimaschutz gibt es nicht zum Nulltarif“. Das Gemeindeoberhaupt verwies auch auf Projekte im Ort: Die Sanierung der Mittelschule mit Aula, Verwaltungsgebäude und Mensa sei eine große Aufgabe für das laufende Jahr. Der Umbau des Wertstoffhofs und das Bebauungsgebiet Sudetenstraße wurden vorangetrieben. Durch ein Nahwärmenetz soll der CO2-Ausstoß massiv reduziert werden.

Der Dank Heidingsfelders galt allen, die sich ehrenamtlich engagieren. Die Inklusion aller sei für die Gemeinde eine Vision, dazu solle in Zukunft hoffentlich auch ein Seniorenheim im Ort entstehen. Ein weiterer Wunsch sei die Ausweisung eines Gewerbegebiets.

Für Pfarrerin Ingrid Koschnitzke ragte ein persönliches Ereignis heraus: Als sie von einer Veranstaltung zurückkam, konnte sie wegen eines Bombenfundes nicht ihr Zuhause im Regensburger Osten erreichen. Die Evakuierung habe 13 Stunden gedauert und sie habe sich mit ihrer Familie nachts um halb eins in der Notunterkunft in der Donau-Arena wiedergefunden.

Dabei sei ihr das unglaubliche ehrenamtliche Engagement der Bürger bewusst geworden. Ihr Mann habe nachts um halb drei noch eine Gulaschsuppe bekommen. „Ich bin froh, in einem Land zu leben, wo das ehrenamtliche Engagement so selbstverständlich ist.“ Die Menschen würden dieses Engagement oft als selbstverständlich hinnehmen. Sie hoffe, dass diese „auch wieder etwas zurückerhalten“ für ihr Engagement.

Für besonderes ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde wurden Albert Furthmeier, Eva Löbbering, Bernhard Steinberger, Brunhilde Hebauer und Claudia Kapelsperger ausgezeichnet. Einen Höhepunkt bildete dabei die Laudatio Steinbergers. So kommentierte dieser den Hinweis des Bürgermeisters, dass er auch ein hervorragender Schauspieler sei, mit den Worten: „Dafür war ich 24 Jahre in der Kommunalpolitik.“ Landrätin Tanja Schweiger sagt in ihrem Grußwort, dass ihr vor allem auch die Zukunft der Kinder am Herzen liege, die in den Orten des Landkreises leben.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht