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Sanierung

Am Weg zum Schloss fehlen Bänke

Die Anwohner beklagen zu wenige Sitzmöglichkeiten auf dem Weg zum Wörther Schloss. Doch das soll sich jetzt ändern.
Von Alexander Krusche

Der Weg führt in Serpentinen zum Schloss. Bürger wünschen sich Bänke zum Ausruhen. Foto: Krusche
Der Weg führt in Serpentinen zum Schloss. Bürger wünschen sich Bänke zum Ausruhen. Foto: Krusche

Wörth.Einer sehr modernen Treppe folgt in Wörth ein idyllischer Waldweg Richtung Schloss. Eigentlich perfektes Ambiente -– doch den Bürgern fehlt noch etwas.

Seit mehreren Jahren können Wörther ihre freien Tage mit einem Waldspaziergang zum Schloss verbringen. Das Ziel des 2,26 Kilometer langen Weges ist das Wörther Schloss, wo der Ausblick über Wörth und Umgebung genossen und dabei entspannt werden kann. Doch dem Ziel fehlt laut mehreren Bürgern etwas: Seit längerem befindet sich dort lediglich eine Bank. Ärgerlich, winkten damals doch noch mehrere Bänke vor dem Schloss als Ziel. Dies soll sich nun ändern, fordern mehrere Leser. „Es wäre angebracht, auf dem Weg nach oben die zwei Bänke, die früher gestanden haben, wieder hinzustellen.

Serpentinenweg kostete viel Geld

Die Ausbuchtungen, wo sie früher standen, sind noch zu sehen“, schreibt beispielsweise Joachim Wagner. Vor einem Jahr wurde der Pfad am Serpentinenweg für viel Geld errichtet, allein der moderne Treppenaufgang kostete 500 000 Euro. Seitdem führt der Weg, seinem Namen alle Ehre machend, im Zick-Zack Richtung Schloss und reizt Touristen sowie Radfahrer zur Besteigung. Letztere können aufgrund eines eigens angelegten Fahrradkellers ebenfalls die rund 20-minütige Wanderung genießen. Auch nachts weiß der Multifunktionsplatz durchaus zu gefallen, schließlich gehörte zu den Baumaßnahmen auch ein Beleuchtungskonzept, so dass die Bürger ihr Juwel bereits von Weitem erkennen können. Ein Motiv, den Weg zu erklimmen, könnte nun auch der Bilderrahmen, der seit neuestem am Schloss zum Bilderschießen einlädt, sein. Der Rahmen zeigt vom Schloss aus gesehen die wunderschöne Landschaft um Wörth und soll das Selbstbewusstsein, mit dem das Schloss gesehen wird, verändern. Doch dieses braucht sich auch nicht zu verstecken, kann es doch auf eine Geschichte seit 1264 und eine Umgestaltung zum Schloss im Renaissance-Stil zurückblicken. Nachdem es mehrere Funktionen erfüllte, fungieren die 800 Jahre alten Mauern seit 1998 als Altersheim „pro seniore“.

Das Aushängeschild der Stadt ist vollständig erhalten und noch heute eine große Touristenattraktion. Bürgermeister Anton Rothfischer sicherte zu, dass mindestens zwei Sitzbänke noch aufgestellt werden. „Das haben wir bislang vergessen und wird schnell nachgeholt“, sagte er.

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