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Bilanz

Ameisenschützer retteten neun Völker

Eine positive Bilanz zog der Ameisenschutzverein Beratzhausen im Gasthaus Plank in Brunn.

Vorsitzender Peter Wild, Franz Taffner, Alexander Pöppl, Stefan Stoffl, Markus Wild sowie 2. Vorsitzender Alois Ehrensberger (von links) bei der Mitgliederehrung Foto: Richard Scheuerer
Vorsitzender Peter Wild, Franz Taffner, Alexander Pöppl, Stefan Stoffl, Markus Wild sowie 2. Vorsitzender Alois Ehrensberger (von links) bei der Mitgliederehrung Foto: Richard Scheuerer

Beratzhausen.Im Jahr 2019 gab es neun Rettungsumsiedelungen von Waldameisen aus privaten Grundstücken, wobei zwei davon im Landkreis Neumarkt waren, da der Altlandkreis Parsberg bei Umsiedelungen noch mitbetreut wird. Der Grund dieser Umsiedelungen ist fast immer Belästigung der Anwohner.

Auffallend ist, dass der Verein keine Meldungen über Waldameisennester bei Straßenneubauten oder Gewerbegebieten erhielt, obwohl vorab ermittelt werden müsste, ob sich dort geschützte Tiere befinden. Die Mitglieder meinten, es sei sehr unwahrscheinlich, dass sich in keinem einzigen Neubaugrundstück der letzten Jahre geschützte Waldameisennester befanden.

Die 99 Mitglieder betreuen 767 Waldameisennester, wobei, wegen es wegen des hohen Alters vieler Ameisenheger aber keine flächendeckende Betreuung im Landkreis mehr gibt. Sollte Interesse an einer Mitarbeit bestehen, kann die erforderliche Ausbildung durch einen dreitägigen Lehrgang für Hege- und Rettungsumsiedelung absolviert werden. Kontakt: Peter Wild in Eglsee per E-Mail an ulrikeundpeter. wild@yahoo.de.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Franz Taffner (Bach), Stefan Stoffl (Regensburg), Alexander Pöppl (Beratzhausen), Markus Wild (Eglsee) und Alois Stahl (Regensburg) geehrt.

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