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Bach

Bach lässt das Kanalnetz untersuchen

Weil die wasserrechtliche Genehmigung für die Kläranlage Bach Ende Februar 2020 ausläuft, wird vom Wasserwirtschaftsamt ein Zeitplan für die Bereitstellung der notwendigen Unterlagen zur Verlängerung der wasserrechtlichen Genehmigung eingefordert.
Peter Luft

Die Gemeinde Bach holt sich Angebote für die Kanalnetzuntersuchung ein. Foto:weiss
Die Gemeinde Bach holt sich Angebote für die Kanalnetzuntersuchung ein. Foto:weiss

Bach.„Zur Thematik der fehlenden Untersuchung des Kanalnetzes im Hauptort Bach ist eine Kanalbefahrung mit anschließender Auswertung unumgänglich geworden“, schilderten Bürgermeister Josef Peutler und VG-Geschäftsstellenleiter Stefan Unertl den Sachverhalt. „Eine Nichtbefolgung könnte für die Gemeinde straftatrechtliche Folgen haben“, ergänzte Unertl.

Die letzte Sitzung des Gemeinderates begann mit einer Abstimmung über das Protokoll, denn Gertraud Rißmann beklagte, dass sie über das Ratsinformationssystem keinen Zugriff zur Niederschrift hatte. „Das dürfte ein Bedienungsfehler gewesen sein“, sagte Geschäftsstellenleiter Unertl. Bürgermeister Josef Peutler vertagte daraufhin den Beschluss zur Genehmigung des Protokolls auf die Sitzung im Januar. Zur letzten Tagung in 2019 hatte Brigitte Peutler, die Gattin des Bürgermeisters, die Tradition wie schon in den letzten achtzehn Jahren, fortgesetzt und den Sitzungstisch mit Süßigkeiten dekoriert.

Zur Beratung mit Beschluss über die Ausschreibung der Kamerabefahrung der Kanalleitung nur im Hauptort Bach legte Bürgermeister Josef Peutler den Sachverhalt dar. So ist die Befahrung der öffentlichen Abwasserkanäle mit Sichtprüfung mindestens alle zehn Jahre durchzuführen. Im Ortsteil Bach aber wurden die Kanäle, soweit in der Verwaltung bekannt, noch nie befahren. Eine Befahrung fand vor drei Jahren lediglich nur im Ortsteil Frengkofen statt. Dabei wurden auch Schäden festgestellt. Eine Auswertung stehe allerdings hier noch aus.

Der Gemeinderat beschloss mit 13:0 Stimmen, dass eine Ausschreibung für die Kamerbefahrung der Kanalleitungen im Hauptort Bach erfolgt. Stefan Unertl empfahl, die Befahrung auch bei Hausanschlüssen durchzuführen. Die Kanalgesamtlänge in Bach beträgt sieben Kilometer. Die geschätzten Gesamtkosten liegen bei 230 000 Euro.

Bei seiner letzten Feier zum Jahresabschluss sprach Bürgermeister Josef Peutler lobende Worte an die Mitglieder des Gemeinderates, Bauhof und Verwaltung für die gute und nützliche Zusammenarbeit im ablaufenden Jahr aus. 2. Bürgermeister Dr. Andreas Eibl dankte Bürgermeister Josef Peulter für persönlich Einsatz zum Wohle der Gemeinde. Beide Bürgermeister treten zur Kommunalwahl im März 2020 nicht mehr an. (llu)

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