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Pentling/Unterirading

Bauhof entfernt tonnenschweren Felsabbruch

Der circa 15 Tonnen schwere abgebrochene Riffdolomitfels mit einem Raummaß von circa sieben Kubikmetern ist vom gemeindlichen Bauhof entfernt worden.

Bauhofvorarbeiter Josef Knittl macht Schotter.  Foto: Josef Eder
Bauhofvorarbeiter Josef Knittl macht Schotter. Foto: Josef Eder

Pentling.Mit einem Specht am Bagger zerkleinerte ihn die Großberger Firma Franz Kreil. Im Juni dieses Jahres war er händisch aus dem steil aufragenden Felsmassiv gegenüber der Slipanlage an der Donautalstraße abgebrochen worden. Mit Wucht stürtzte der große Stein aus 20 Metern Höhe ins Tal. Kurz zuvor war ein bedeutend kleinerer von selbst abgegangen.

Das im Jahr 2012 installierte Fangnetz hielt beide. Es verhinderte, dass sie auf der Straße zwischen der Weichselmühle und der Gaststätte Walba aufschlugen. Die Wucht des Aufpralls im Netz habe 1500 Kilojoule betragen, schätzte Diplom-Geologe Jochen Wolf (Institut Dr. Stang). Wie von einem Expander wurde der Aufprall abgefedert. Zwei Haltestangen des Netzes wurden dabei verbogen. „Gehalten wurde der Felsbrocken in der Gesteinsformation nur mehr von einer Lehmschicht und Wurzeln“, sagte Wolf im Juni nach Beendigung der Arbeiten. Damals war ein zweiter Felsbrocken mit einem Gewicht von circa drei Zentnern ebenfalls mechanisch entfernt worden. Eine große Beule war im Netz zu sehen, hinter der der Stein lag. In den nächsten Tagen soll das jetzt im Fangzaun klaffende Loch repariert werden. Die Gemeindeverbindungsstraße ist eine beliebte Route für Rad- und Autofahrer. Der Schotterweg daneben wird von Freizeitsportlern, Tourenfahrern und Spaziergängern genutzt. (lje)

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