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Konzert

Bayerisch-italienisch für alle Sinne

Beratzhausen feiert bei „Süden II“ ein musikalisches Erlebnis.

Das Trio brachte die ganze Halle zum Stehen.  Foto: Matthias Beer
Das Trio brachte die ganze Halle zum Stehen. Foto: Matthias Beer

Beratzhausen.München, Berlin, Hamburg, Köln und Beratzhausen. Der Blick in den Tourkalender von Werner Schmidbauer, Martin Kälberer und Pippo Pollina verrät, dass etwas Besonderes an Beratzhausen sein muss. Und tatsächlich: Das Konzert war nicht einfach nur ein Konzert, sondern ein Fest, ein Erlebnis der Sinne. Mit ihrem Programm „Süden II“ brachten die drei Musiker die Besucher in der Mehrzweckhalle zum Schwärmen, Träumen und Tanzen.

Veranstalter Matthias Beer von der Lachoffensive empfing die rund 400 Besucher zu einem exklusiven Konzert in der ausverkauften Halle. „Dass dieser Abend heute in diesem kleinen Rahmen stattfinden kann, ist einer jahrelangen Freundschaft zu den Musikern zu verdanken.“ Die Lachoffensive hatte mit „Schmidbauer & Kälberer“ vor 15 Jahren den Weg im Zehentstadel Beratzhausen begonnen. Zum Jubiläum kehrten sie nun zurück und brachten „ihren Seelenbruder“, den sizilianischen Vollblutmusiker Pippo Pollina, mit.

Rund ein Drittel der Hallenfläche belegte der Bühnenaufbau. Lichtilluminationen tauchten den Veranstaltungsraum in immer wieder neue, verträumte Stimmungen. „Wir haben die gleiche Licht- und Tonqualität wie in den großen Hallen aufgebaut. Hier wollten wir keine Abstriche machen“, so Matthias Beer.

Wenn Schmidbauer, Kälberer und Pollina auf der Bühne stehen, hört und sieht man ihnen das Feuer an, das in ihnen lodert. Mit der einzigartigen bayerisch-italienischen Mischung aus Folk, Rock und Liedermacherstücken bedient das Trio die Sehnsucht nach Süden und Wärme.

Mit mehrstimmigem Gesang zaubern die Musiker Harmonien, die direkt ins Herz zielen. Musikalisch ist dies insbesondere der Verdienst von Martin Kälberer. Mit viel Feingefühl an Piano, Percussion und Akkordeon sorgt er für einen packenden, dichten Sound, der nach mehr als drei Musikern klingt und doch stets transparent bleibt.

Als am Ende Pollinas Ur-Hit „Camminando“ von Schmidbauers „Pfeilgradaus“ abgelöst wird, ist das Publikum längst berauscht von dieser Musik. Und beim bewegenden „Passa il tempo“ („Die Zeit vergeht“) steht die ganze Halle.

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