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Politik

Beer will Arbeit fortsetzen

Der Holzheimer Bürgermeister verweist auf eine erfolgreiche Bilanz. Den Bausektor will er besonders in den Fokus nehmen.
Von Ralf Strasser

Er will es wieder wissen: Der amtierende Bürgermeister Andreas Beer stellt sich zur Wahl als Gemeindeoberhaupt.  Foto: msr
Er will es wieder wissen: Der amtierende Bürgermeister Andreas Beer stellt sich zur Wahl als Gemeindeoberhaupt. Foto: msr

Holzheim am Forst.„Den Heimatort gestalten und die Gemeinde für Herausforderungen der Zukunft starkmachen.“ Mit diesem Gedanken bewirbt sich Andreas Beer erneut um das Amt des Bürgermeisters. In der Nominierungsveranstaltung zur Kommunalwahl im März nächsten Jahres hat die Bürgerliste (BL) Holzheim den 45-jährigen amtierenden Bürgermeister als Kandidaten für das Bürgermeisteramt oben auf ihre Liste gesetzt und mit ihm 15 weitere Mitstreiter, die sich um die Plätze im Gemeinderat bewerben.

Beer ist tief verwurzelt in Holzheim. Einer, der die Erfahrung aus Beruf und Bürgermeisteramt in die politische Waagschale werfen kann. 1974 in Regensburg geboren, in Kallmünz in Kindergarten und Schule gegangen, hat das Schreinerhandwerk gelernt. Heute arbeitet er als Moderator „Optimierungs- und Verbesserungswesen“ im Siemenskonzern. Dort gilt es, Fertigungs- und Entwicklungsprozesse zu optimieren und Mitarbeiter einzubeziehen. „Gleiches gelte durchaus auch für die Kommune“, so Beer. Auch im Vereinsumfeld ist er eingebunden. Er ist Mitglied in zahlreichen Vereinen, seit frühester Jungend bei der Feuerwehr, lange Jahre im Burschenverein, er organisiert Feste und Veranstaltungen. Das Interesse an der Politik ist ihm in die Wiege gelegt. So war sein Großvater Bürgermeister der Flächengemeinde Buchenlohe, der Urgroßvater war Nachkriegsbürgermeister in Holzheim am Forst, sein Vater engagierte sich als Gemeinderat für die Belange der Gemeinde.

Zahlreiche Investitionen

Er habe Erfolge vorzuweisen, betonte Beer in der Nominierungsveranstaltung. „Wir haben die Gemeinde sehr gut in die Zukunft entwickeln können, haben zwei Baugebiete auf die Füße gestellt. Der Ort wächst gesund.“ Doch man könne sich nicht ausruhen, deshalb solle vor allem die Kinderbetreuung ausgebaut werden. „Wir werden in Holzheim ein eigenes Kinderhaus realisieren.“ Gut zu wirtschaften ist einer seiner Devisen. „Wir haben den Bauhof verstärkt, haben vieles wieder zurück in die Tätigkeitskompetenz der Gemeinde geholt. Dadurch sind wir effektiver und vor allem wirtschaftlicher. Das spart Steuergelder.“

Kommunalpolitik

Neue Haltestelle für Holzheim

Der Gemeinderat beratschlagt auch über Neu- und Anbauten, Denkmalschutz für das alte Schloss und die Kommunalwahl 2020.

Dazu kommen die Neugestaltung des Anton-Feuerer-Platzes und des Friedhofes. Stichwort Digitalisierung: „Wir sind im Landkreis eine der wenigen Kommunen, die jeden Haushalt, auch einzelne Weiler, mit Glasfaser haben anbinden können.“ Die Gemeinde stehe trotz vielen Investitionen wirtschaftlich besser da als vor sechs Jahren. Beer: „Wir haben die gleiche Rücklage, konnten die Verschuldung senken und das Grundvermögen um bis zu drei Millionen Euro anheben.“

Breit aufgestellte Bürgerliste

Das solide Arbeiten im Gemeinderat will Beer mit der neuen Bürgerliste weiterführen. „Ich bin sehr zuversichtlich, das auch in der nächsten Legislaturperiode fortsetzen zu können.“ Und diese Liste sei sehr breit aufgestellt, auch vom Alter her bilde man die Strukturen der Kommune ab. Beer: „Niemand ist gesetzt, wir haben komplett die Rangfolge gewählt, einen Fraktionszwang gibt es ohnehin nicht.“ Sein Ausblick: „Mit der Bürgerliste, mit dem Gemeinderat und vor allem mit der Bevölkerung zusammen möchte ich die Entwicklung der Gemeinde mit Weitblick und Vernunft voranbringen.“ Vor allem die Kosten im Bausektor rückt er in den Fokus. „Damit der Baupreis für den Bauwilligen und den Ortsansässigen wieder erschwinglich wird.“

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