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Engagement

Beispielhafter Einsatz für die Mitbürger

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer lobt beim Neujahrsempfang das „soziale Netz Schierling“.
Von Fritz Wallner, MZ

Staatsministerin Christine Haderthauer war eine gefragte Gesprächspartnerin.

Schierling. Der Neujahrsempfang des Markts galt dem „sozialen Netz Schierling“, also jenen Bürgern, „denen das Wohl und Weh anderer Menschen wichtig ist“, wie Bürgermeister Christian Kiendl betonte. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer war Ehrengast und machte deutlich, dass die Attraktivität des Freistaats in erster Linie mit der hohen Lebensqualität zusammenhängt, die wiederum eine Grundlage im Bürgerschaftlichen Engagement hat. Auszeichnungen gab es für Initiativen ebenso wie für oft Jahrzehnte lange häusliche Pflege.

Die Ministerin würdigte das einmalige bürgerschaftliche Engagement, das der Staat nicht organisieren und die Gesellschaft nicht bezahlen könne. Gerade deshalb hielt sie es für wichtig, dass die Menschen im Dienste anderer die Wertschätzung aller Ebenen der Politik erleben, was durch die Teilnahme von Landrat Herbert Mirbeth, der Bundestagsabgeordneten Peter Aumer und Horst Meierhofer, der Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer und Tanja Schweiger und von Bezirksrat Herbert Schötz deutlich wurde. In Bayern gebe es eine „lebendige Struktur des Ehrenamts“, und trotzdem sei das Ehrenamt noch ein „schlafender Riese“. So gelte es, die Anerkennungskultur zu unterstützen, sagte Haderthauer. Gleichzeitig mahnte sie zur Wachsamkeit, damit aus dem Ehrenamt nicht „billige Arbeitsplätze“ werden. „Denn Ehrenamtliche dürften nicht nur Lückenbüßer sein.“ Leider seien bei der häuslichen Pflege die Weichen so gestellt, dass diejenigen, die zuhause pflegen, zu den Verlierern der Gesellschaft gehören, bedauerte Haderthauer. Die Armut der Kinder heute sei keine existenzielle mehr, sondern eine Beziehungsarmut.

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