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Fest

Bergstettener Wehr feierte vier Tage

Die Feuerwehr feierte ihr 125-Jähriges mit viel Musik. Zwischendurch waren sogar sportliche Höchstleistungen gefordert.
Von Stefanie Goss

Die Festdamen der Jubelwehr beim Festzug durch Bergstetten Foto: Erich Kuttenberger
Die Festdamen der Jubelwehr beim Festzug durch Bergstetten Foto: Erich Kuttenberger

Bergstetten.In einem Jahr vieler Feuerwehrjubiläen im Landkreis Regensburg wurde in der Marktgemeinde Laaber gleich zweimal gefeiert: Nach der Laaberer Wehr Anfang Juni feierte nun vier Tage lang der Ortsteil Bergstetten das 125-jährige Gründungsfest seiner Feuerwehr mit vielen Höhepunkten.

Bereits am Donnerstag startete man mit den Feierlichkeiten und hatte ein besonderes Schmankerl in Kooperation mit der Lachoffensive Beratzhausen für die Gäste im Gepäck: Beim Comedy-Abend stand Helmut A. Binser auf der Bühne und nicht nur so mancher 60er Fan musste dran glauben. Die Festdamen luden zur „Malle-Party“ in das liebevoll dekorierte Barzelt. Rund 650 Besucher erlebten einen unterhaltsamen Comedy-Abend.

Ein Lebendkickerturnier

Traditionell wurde es am Festfreitag: Gemeinsam mit zahlreichen Vereinen aus dem Marktbereich und dem Patenverein der FF Frauenberg zog man vom Festplatz zur Filialkirche in Bergstetten und gedachte der verstorbenen Mitglieder. Anschließend wurde im Festzelt mit der Best of Band in die Nacht gefeiert.

Glückliche Empfänger

  • Tombola:

    Am Sonntag fand neben der Verlosung der Tombolapreise – vom Fernseher bis hin zum Rad – auch eine Scheckübergabe statt. Man hatte auf Gastgeschenke verzichtet und die Kollekte des Festgottesdienstes noch obendrauf gelegt.

  • Summen:

    Die beiden Festleiter Georg Birnthaler und Peter Koller konnten je 600 Euro an den ersten Kommandanten Jürgen Spangler des First Responder Rechberg sowie Prof. Dr. Brockhardt von KUNO e.V. übergeben.

Gleich am Vormittag des kommenden Tages ging es weiter. Sportliche Höchstleistungen waren gefragt: Die Feuerwehr Bergstetten hatte zum Lebendkickerturnier geladen. Gespielt wurde in zwei Gruppen – Festdamen und Feuerwehren. Am Ende hatten bei die Festdamen der Jubelwehr aus Laaber die Nase vorn. Bei den Herren siegte die Feuerwehr Endorf vor dem Gastgeber aus Bergstetten. Am Kinder- und Seniorennachmittag spielten die Lokalmatadoren, die Jungen Wilden aus dem Labertal, und es war nicht nur für die ganz Kleinen einiges geboten: Kistenstapeln mit dem THW Laaber, eine Hüfburg, Kinderschminken standen auf dem Programm. Die Schausteller luden mit verbilligten Preisen, der Jubelverein stellte Freifahrten zur Verfügung. Den perfekten Rahmen für den Tag der Betriebe und Behörden des Marktes Laaber bot die Original Waidhauser Blaskapelle. Nicht nur an diesem Abend kamen die extra verstärkten Tische zum Einsatz: Es wurde getanzt und gefeiert. Sogar die Polonaise zog durch das Festzelt.

Um 6 Uhr früh am Festsonntag erklang der Weckruf durchs Dorf. Der Jubelverein holte gemeinsam mit seinen Festdamen die Vereine ein. Am Dorfplatz wurde mit 50 Vereinen und vielen Bürgerinnen und Bürgern ein Gottesdienst mit anschließendem Festakt und Übergabe der Fahnenbänder gefeiert.

Die Spendenübergabe durch die beiden Festleiter Birnthaler und Koller an KUNO und First Responder Rechberg Foto: Erich Kuttenberger
Die Spendenübergabe durch die beiden Festleiter Birnthaler und Koller an KUNO und First Responder Rechberg Foto: Erich Kuttenberger

75 Vereine beim Festzug

Danach traf man sich auf eine Maß Plankfestbier beim Frühschoppen im Festzelt, bevor am Nachmittag die Böllerschützen aus Beratzhausen den Festzug mit 75 teilnehmenden Vereinen anschossen. Die Ehrengäste bzw. Ehrenmitglieder der Wehr wurden mit drei gleichen Golfcars durch den Ort gefahren. Angeführt wurde der Zug von der Jubelwehr, an der Spitze Vorstand Robert Graf, Bürgermeister Hans Schmid, Festleiter Georg Birnthaler, sowie die Festdamen. Auch zahlreiche Festdamen des 100-jährigen Gründungsfestes marschierten mit.

Highlight war im Anschluss der Einzug der Fahnen ins Festzelt und die Begrüßung der teilnehmenden Vereine, begleitet von der Showband ÖHA.

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