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Verkehr

Besserer Bahn-Takt für Sinzing

Verkehrsminister Reichhart sagt bei einem Besuch von Bürgermeister Grossmann mehr Verbindungen zu den Hauptzeiten zu.
Von Gertraud Pilz

Bürgermeister Patrick Grossmann (3.v.l.) neben Staatsminister Hans Reichhart (3.v.r.) beim Besuch im Landtag zusammen mit Landrat Martin Neumeyer aus Kelheim (2.v.r.) und Dr. Uwe Brandl (l.) Foto: Gertraud Pilz
Bürgermeister Patrick Grossmann (3.v.l.) neben Staatsminister Hans Reichhart (3.v.r.) beim Besuch im Landtag zusammen mit Landrat Martin Neumeyer aus Kelheim (2.v.r.) und Dr. Uwe Brandl (l.) Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart hat in Anwesenheit der Vertreter der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zugesagt, dass es für den Bahnhaltepunkt Sinzing weitere Taktverbesserungen geben wird. Gemeint ist ein Halbstundentakt in der Hauptverkehrszeit (6 Uhr bis 9 Uhr und 16 bis 19 Uhr). Dies ist das vorläufige Ergebnis, das Bürgermeister Patrick Grossmann von einem Treffen mit dem Minister für Sinzing mitbringt.

Unterstützt wurde Grossmann mit seinem Antrag vom Kelheimer Landrat Martin Neumeyer und dem Abensberger Oberbürgermeister und Präsidenten des Bayerischen Gemeindetages, Dr. Uwe Brandl. Sie überzeugten den Staatsminister für Verkehr von der Notwendigkeit, die Bahnhaltepunkte, die an der Strecke Ingolstadt-Regensburg liegen, mit einem sogenannten S-Bahn-Anschluss in Form eines 30-Minuten-Taktes zu versorgen.

Ausschreibung für 2023 wird vorbereitet

Nachdem derzeit die Neuausschreibung der Donautalbahn (Bestandteil des „Regensburger Sterns“) durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) für das Jahr 2023 vorbereitet wird, sei dies eine gute Gelegenheit, die Argumente für eine bessere Taktung auf der Strecke Ingolstadt-Regensburg in die Ausschreibung mit einzuarbeiten sagt Grossmann. Zumindest sollte der 30-Minuten-Takt auf der Donautalbahn zu den Hauptverkehrszeiten vormittags zwischen 6 und 9 Uhr sowie nachmittags zwischen 16 und 19 Uhr eingeführt werden.

Sofern die bessere Taktung nicht auf der gesamten Bahnstrecke zwischen Ingolstadt und Regensburg möglich ist, solle dafür Sorge getragen werden so Grossmann, dass für den Einzugsbereich Regensburg bis zum Landkreis Kelheim mehr Zugkapazitäten und auch zusätzliche Waggons für Triebwägen zur Verfügung gestellt werden.

Staufolgen

  • Entzerrung:

    Die schwierige Verkehrssituation rund um Regensburg, insbesondere aber auf der A3, würde durch einen 30-Minuten-Takt entzerrt und eine wesentliche Entlastung für die Pendler nach Regensburg bringen, argumentiert Bürgermeister Grossmann.

  • Umstieg:

    Dies sei der ausdrückliche Wunsch etwa der Sinzinger Bürger, die noch stärker bereit wären, auf den ÖPNV umzusteigen.

Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, der Aufsichtsratsvorsitzender der BEG ist, sagte eine Aufstockung der finanziellen Mittel für diesen Zweck zu.

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