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Digitalisierung

„Bildungsschecks“ für Angestellte

Arbeitsministerin Kerstin Schreyer warb bei Eckert für Weiterbildung.

Das Foto zeigt die Ministerin gemeinsam mit Gottfried Steger, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Eckert Schulen (Zweiter von rechts), Vorstand Alexander Schubert (rechts), Eckert-Marketingleiterin Andrea Radlbeck und MdB Peter Aumer.  Foto: Radlbeck/ Eckert-Schulen
Das Foto zeigt die Ministerin gemeinsam mit Gottfried Steger, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Eckert Schulen (Zweiter von rechts), Vorstand Alexander Schubert (rechts), Eckert-Marketingleiterin Andrea Radlbeck und MdB Peter Aumer. Foto: Radlbeck/ Eckert-Schulen

Regenstauf.Ein Jahr bayerischer „Pakt für Berufliche Weiterbildung 4.0“: Die bayerische Arbeits- und Sozialministerin Kerstin Schreyer zog bei einem Besuch bei den Eckert Schulen in Regenstauf eine positive Zwischenbilanz der Initiative. Sie hofft aber auf mehr Engagement besonders von kleinen Betrieben.

Die neuen bayerischen Bildungsschecks sollen dabei helfen. Die Eckert Schulen zeigen nach einer Pressemittlung „mit einer groß angelegten Digitalisierungsoffensive bereits heute, wie sich Kompetenzen für die Industrie 4.0 vermitteln lassen“.

Die Arbeitswelt verändert sich rasant: Digitalisierung und Automatisierung sind dabei, Schritt für Schritt viele Berufe zu revolutionieren. Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer appelliert deshalb an Bayerns Mittelstand, künftig mehr Geld in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Die Ministerin will in den kommenden Monaten verstärkt dafür werben, Beschäftigte auf die Herausforderungen von morgen gezielt vorzubereiten. „Hier gibt es noch viel Potenzial“, sagte sie jetzt bei einem Besuch an den Eckert Schulen, nach eigener Aussage Bayerns größtem privaten Weiterbildungsanbieter.

Rund 600 000 Unternehmen gibt es in Bayern – rund 99 Prozent davon sind kleine und mittelständische Betriebe. Rund vier der fünf Millionen Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft entfallen auf den Mittelstand. „Deshalb ist es so wichtig, dass diese Unternehmen die zukünftigen Entwicklungen in den Blick nehmen“, betonte die Ministerin im Gespräch mit dem Vorstand der Eckert Schulen. ´

Ihr Eindruck sei, dass die großen Betriebe die Digitalisierung im Blick hätten, kleinen Firmen dieser Blick aber oft noch fehle. Die bayerische Arbeitsministerin will Unternehmen und Beschäftigte mit konkreten Anreizen zu mehr Weiterbildung ermuntern. Eines der „Zuckerl“ sind sogenannte Bildungsschecks im Wert von 500 Euro, die im August dieses Jahres Premiere feierten.

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