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Pläne

Blühwiesen und Hochwasserschutz

Die Umgestaltung des Donauvorlands wird konkreter.
Von Gertraud Pilz

Mit großem Interesse hörten rund fünfundzwanzig Bürger den Ausführungen von Bürgermeister Patrick Grossmann zu. Foto: Gertraud Pilz
Mit großem Interesse hörten rund fünfundzwanzig Bürger den Ausführungen von Bürgermeister Patrick Grossmann zu. Foto: Gertraud Pilz

Sinzing.Die Bürger waren zu einem „Vor-Ort-Termin“ zur Umgestaltung des Donauvorlands in Sinzing eingeladen. Bürgermeister Patrick Grossmann gab eine Einführung in das Projekt. Er berichtete, dass die Gemeinde Sinzing in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Unteren Naturschutzbehörde die Umgestaltungen im Donauvorland auf Höhe der bisherigen Badebuchten und des bestehenden Kiesstrandes vorzunehmen plant.

Vor einigen Monaten wurde diesem Projekt vom Landratsamt Regensburg nun die Genehmigung erteilt. Deshalb stellte Bürgermeister Grossmann die detaillierte Planung vor. An der Donau entstehen auf einer Fläche von rund 40 000 Quadratmetern ökologisch hochwertige Flächen in Form von Blühwiesen, Sträuchern und Bäumen. Durch Abgrabungen im Uferbereich entstehen Flachwasserzonen mit Kiesschüttungen, die auch zu Freizeitzwecken genutzt werden können, so Grossmann. Die Retentionsflächen dienen vorbeugend dem Hochwasserschutz. Der alte Kiesstrand wird im Ursprungszustand erhalten bleiben, die umgestalteten Flächen werden nach der Baumaßnahme vergleichbar zum alten Badestrand aussehen. Für die Landwirtschaft und die Wasserschifffahrtsverwaltung wird der bestehende Betriebsweg vom Wasser weg in Richtung Westen zu den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen verlegt.

Rund fünfundzwanzig anwesende Bürgerinnen und Bürger hörten sich die Ausführungen an. In Hinblick auf das Entnehmen und Neupflanzen von Bäumen werden nun einige Vorschläge der Bürger geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt, versprach Grossmann. Während der Baumaßnahme müssen rund 25 000 Kubikmeter Aushubmaterial abtransportiert werden, wobei im Anschluss die beschädigten Straßenabschnitte ohne Kosten für die Anlieger neu asphaltiert werden. Die Maßnahme soll ab August 2020 durchgeführt werden. Bäume und Sträucher, die den Baumaßnahmen zum Opfer fallen, würden ersetzt. (lpe)

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