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BRENNBERG

Brennberg hat ein modernes Kinderhaus

Jubel und Trubel herrschte am Samstag im Kindergarten „St.
von resi beiderbeck

Pfarrer Jürgen Lehnen sparte nicht mit Weihwasser.  Foto: Beiderbeck
Pfarrer Jürgen Lehnen sparte nicht mit Weihwasser. Foto: Beiderbeck

BRENNBERG.Raphael“. Groß war der Andrang der Bevölkerung bei der Einweihungsfeier. Zum Gratulieren kamen Vertreter der 30 am Bau beteiligten Firmen, Bauamtsleiter Daniel Reichl, VG-Leiter Markus Götz, Schulleiterin Renate Gritschmeier, Elternbeiratsvorsitzender Matthias Altmann und die frühere Kindergartenleiterin Hedwig Jackermeier. Kirchenpfleger Reinhold Eder und Kirchenrechner Xaver Hirschberger zeigten sich begeistert von der neuen Optik und der Funktionalität des Hauses. In allen Räumen und Fluren drängelten sich die Besucher. „Jeder möchte natürlich heute sehen, was in monatelanger Bauzeit entstanden ist“, sagte „Hausmutter“ Irmgard Sauerer.

Wie aus der Ansprache des Architekten hervorging, war die Bürgermeisterin als resolute Bauherrin aufgetreten. „Wäre sie nicht so oft auf der Baustelle gewesen und hätte Klartext geredet, wäre hier manches nicht so gut gelaufen“, sagte Markus Weber. Als Tochter eines Maurers liege ihr das Handwerk recht nahe, meinte die Gemeindechefin dazu schmunzelnd.

Hochzufrieden zeigte sie sich mit der Wahl des Baustoffs Holz für den neuen Anbau und betonte, dass ein Kubikmeter Holz eine Tonne CO2 bindet. „Dies entspricht unserem Leitbild, die Aspekte Klimaschutz und Nachhaltigkeit bei allen kommunalen Investitionen zu berücksichtigen“, so Sauerer.

Für den Kauf von Gebäude und Grundstück hat die Gemeinde 850 000 Euro aufgewendet. Die Umbaukosten betrugen 1 300 000 Euro. An Fördermitteln wurden 545 000 Euro gewährt, so dass die verbleibenden Kosten 1 605 000 Euro betragen.

„Seid gegrüßt, ihr Leute, seid gegrüßt“, sangen die Buben und Mädchen der Sternengruppe. Schließlich waren die vielen Gäste wegen der Einweihung „ihres“ neuen Gruppenraumes gekommen. Monatelang hatten Kinder, Eltern und Personal mit erheblichen Einschränkungen gelebt.

Viel Lob gab es für die helle, übersichtlich gestaltete Architektur. Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer lobte die kommunale und kirchliche Familie. Landrätin Tanja Schweiger hatte ihre Buben Laurenz und Adrian mitgebracht. „Unser Landkreis wächst, und das kann durchaus auch Wachstumsschmerzen verursachen“, sagte sie im Hinblick auf Investitionen in Kinderbetreuung. „Wir füllen dieses Haus jeden Tag mit Lachen, Leben und Fröhlichkeit“, sagte Kindergartenleiterin Christine Weber und verteilte niedliche Holzhäuschen als Geschenke. Pfarrer Jürgen Lehnen sprach den Segen aus und sprengte reichlich Weihwasser.

Aus dem markanten Gebäude ist ein modernes Kinderhaus geworden, das mit Wärme, Charme und Identität stiftender Atmosphäre punktet. Während die Erwachsenen Reden hielten und die Kinder artig lauschten, krabbelten auf dem nagelneuen Fußboden schon die zukünftigen Nutzer. (lbi)

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