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Brennberger Spital bekommt den Denkmalschutzpreis 2009

Die geehrten Preisträger der vier ausgezeichneten Initiativen mit Landrat Herbert Mirbeth, Jury-Vorsitzendem Erich Dollinger und Kulturreferent Dr. Thomas Feuerer Foto: Lukesch

Der Denkmalschutzpreis 2009 des Landkreises Regensburg geht an das Brennberger Spital. Die weiteren Preise holten sich Robert und Maria Solleder für die Sanierung des Schlossgebäudes Wischenhofen sowie Manfred und Martina Knittl für die Instandsetzung des Wohnstallhauses in Matting.

Man traf sich, um den Denkmalschutzpreis des Landkreises zu vergeben, gleich mitten in einem Baudenkmal und natürlich in einem, das auch einen Preis erhalten hat. Auf Schloss Haus, das den Sonderpreis erhielt, vergab Landrat Herbert Mirbeth und Juryvorsitzender Erich Dollinger zusammen mit dem Kulturreferenten des Landkreises Dr. Thomas Feuerer vier Preise für herausragende Leistungen im Sinne der Erhaltung und auch Nutzung wertvoller Baudenkmäler.

„Kein anderes Bundesland wird so sehr von Baudenkmälern geprägt wie Bayern,“ sagte Mirbeth im Schlosshof zu den Gästen des Landkreises sowie jenen, die zum Sommerfest der Hausherren auf Schloss Haus, Thomas Weitzel und Birgit Skanta-Weitzel, geladen waren. Besonders im Landkreis Regensburg sei die Dichte von Baudenkmälern besonders hoch. Auf Vorschlag von Mirbeth hatte der Kulturausschuss bereits 2006 erstmals einen Denkmalschutzpreis ausgeschrieben.

Wichtig sei dabei vor allem, dies betonte der Landrat, dass die Denkmäler nicht als Museum genutzt würden, sondern dass sie mit Leben erfüllt und in den Alltag integriert würden. Das Ziel der Auszeichnung ist, beispielhafte denkmalpflegerische Leistungen zu würdigen, die Privatpersonen zur Erhaltung und Pflege ihres Eigenheims erbracht haben. Der Preis soll das Engagement der Landkreisbürger wecken und wird mit einem Preisgeld von insgesamt 6000 Euro prämiert.

Seit Februar 2009 waren private Bauherren zum zweiten Mal aufgerufen, sich dem Wettbewerb zu stellen. Voraussetzung war, dass diese Personen zum Fortbestand eines erhaltenswerten, nicht unbedingt denkmalgeschützten Gebäudes, das in den vergangenen fünf Jahren erneuert, saniert oder renoviert worden war, beigetragen haben. Fünfzehn Objekte wurden heuer vorgeschlagen. Die elfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Erich Dollinger hatte die Qual der Wahl. Schließlich jedoch einigte man sich auf drei Preisträger. Auch ein Sonderpreis wurde zusätzlich vergeben. Die vielen anwesenden Honoratioren erfreuten sich bei der Vergabe der Denkmalschutzpreise am historischen Ambiente. Die Leistungen der Preisträger wurden von Vertreten der Politik, der Kultur, der Geistlichkeit und der Wirtschaft gebührend gewürdigt.

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