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Ausbildung

Bronze-Abzeichen für junge Bläser

Nachwuchs der Lappersdorfer Jugendblaskapelle schaffte die Leistungsprüfung. Mit Tuba und Waldhorn spielen zwei von ihnen „Mangelinstrumente“.
Von Felix Mittermaier, MZ

Anna Hanshans, Moritz Neißendorfer und Anna-Theresa Dettenhofer (vorne von links) mit Vereinsvorsitzendem Christian Wimmer und Dirigent Franz Schnell (hinten von links) Foto: Mittermaier

Lappersdorf. Vom Nordbayerischen Musikbund (NBMB) werden regelmäßig Leistungsprüfungen der Stufen D1 (Bronze), D2 (Silber) und D3 (Gold) internationalen Standards veranstaltet. Diese bestehen aus einem theoretischen Teil (Notenlesen) und dessen musikalischer Umsetzung. Den erfolgreichen Jungmusikern wird nach bestandener Prüfung eine Urkunde und das Leistungsabzeichen übergeben, in diesem Fall in Bronze.

Für die engagierte Führung der Lappersdorfer Jugendblaskapelle ein Grund, ihre guten jungen Kräfte dort antreten zu lassen, um ihr Können zu beweisen, was nicht zuletzt animierend ist und hilft, das Orchester zu stärken. Besonders erfreulich dabei war, dass zwei der drei Kandidat(inn)en aus dem sogenannten Mangelinstrumentenbereich stammten, d. h. Instrumente spielen, denen sich nicht sehr viele junge Musiker zuwenden und die oft für das Orchester einen Mangel bedeuten. Dazu zählen die Tuba und das Waldhorn.

Moritz Neißendorfer und Anna Hanshans traten mit diesen Instrumenten in Velburg und in Sulzbach-Rosenberg an und bestanden ihre Prüfungen. Im Falle der erst Zehnjährigen Anna Hanshans ein besonders tolles Ergebnis, da Kandidaten für die D1-Prüfung üblicherweise 12 bis 15 Jahre alt sind. Zudem trat Anna-Theresa Dettenhofer mit ihrer Querflöte in Velburg an. Auch sie erhielt für die bestandene Prüfung Urkunde und Leistungsabzeichen. In Summe bedeutet das, dass das Jugendblasorchester keine Probleme hat, das gesamte Instrumentenspektrum abzudecken und so einen guten Klang ins Publikum zu bringen.

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