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Mintraching

Bruder Jakob feierte seine Nachprimiz

Einen Festtag erlebte Mintraching bei der Nachprimiz des in der Pfarreiengemeinschaft bestens bekannten Paters.
Karl Matok

Mit Pfarrer Beck (l.) und Pfarrvikar Treittinger (r.) feierte Neupriester Pater Jakob in Mintraching seine Nachprimiz-Messe.  Foto: Karl Matok
Mit Pfarrer Beck (l.) und Pfarrvikar Treittinger (r.) feierte Neupriester Pater Jakob in Mintraching seine Nachprimiz-Messe. Foto: Karl Matok

Mintraching.Am 8. Dezember 2018 wurde er in Neustadt an der Donau zum Diakon geweiht. Am 29. Juni empfing er mit fünf weiteren Diakonen in Regensburg von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer das Sakrament der Priesterweihe. Nach der Kloster-Primiz in Aufhausen feierte er eine Woche später seine Heimat-Primiz im polnischen Torun. Nun durften auch die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Mintraching an seiner Nachprimiz teilhaben.

Mit der Blaskapelle „Moosgrab’ntaler“ und in Beteiligung der Mintrachinger Vereine sowie der katholischen Verbände der Pfarreiengemeinschaft wurde der Neupriester von Pfarrer Klaus Beck und Pfarrvikar Peter Treittinger am Dorfplatz abgeholt und im stattlichen Festzug zur Pfarrkirche St. Mauritius geleitet. Beck sagte, Pater Jakob habe in seinem Pastoraljahr in der Pfarrei Mintraching viele wertvolle Erfahrungen sammeln können. Stets ein Lächeln auf den Lippen sei er den Gläubigen bestens bekannt. Er legte von September 2018 bis Ostern 2019 in der Pfarreiengemeinschaft sein Pastoralpraktikum ab.

In der Predigt ging Pater Jakob auf Gründe ein, warum man Priester wird. Zum einen kümmere sich Gott um uns Menschen. Wie Pater Jakob hierzu betonte, sei er als Priester kein besserer Mensch als alle anderen Menschen. Auch er habe Fehler. Und wenn ein Priester einmal einen Fehler mache, so solle man ihn nicht gleich schimpfen, sondern für ihn beten. Pater Jakob erklärte, dass der Priesterberuf viel Verantwortung abverlange, er sei aber noch lange keine Garantie für den Himmel. Sein vorwiegender Wunsch sei es, dass Gott die Herzen der Menschen öffnen möge. Dies könne nicht er und kein Priester, sondern nur Gott, war er überzeugt.

Die musikalische Gestaltung der Messfeier hatte der Mintrachinger Kirchenchor unter Leitung von Organist Florian Schuster und zum anderen die Blaskapelle „Moosgrab’ntaler“ übernommen. Im Garten des Pfarrhofes fand ein Stehempfang statt. Dabei war Gelegenheit mit dem Neupriester ins Gespräch zu kommen.

Den Reigen der Geschenkübergaben eröffnete Bürgermeisterin Angelika Ritt-Frank für die politische Gemeinde. Sie übergab als Geschenk eine Stola. Im Namen der Pfarreiengemeinschaft überreichte Barbara Hildebrand ein von ihrer Familie gestaltetes Fotobuch, das die Stationen des Pastoralpraktikums aufzeigt. Mesner Thomas Buchmin übergab für die Pfarreiengemeinschaft einen Wanderstab und für die Pfarrei Mintraching ein Chorhemd. Die Mintrachinger Ministranten gratulierten mit Sprecherin Katrin Hildebrand mit einem Erinnerungsbild, der Mooshamer Jugendkreis schenkte eine Kerze dazu. Der Tag endete mit einer Vesper. Als Neupriester wird Pater Jakob in Zukunft in der Altenheimseelsorge in Straubing tätig sein. (lok)

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