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Politik

Bürgermeister Sammüller tritt erneut an

Die Freien Wähler Nittendorf schicken den Amtsinhaber ins Rennen um den Bürgermeisterposten. Er will das Ehrenamt stärken.
Von Paul Neuhoff

Helmut Sammüller möchte für weitere sechs Jahre als Bürgermeister im Rathaus arbeiten. Foto: Paul Neuhoff
Helmut Sammüller möchte für weitere sechs Jahre als Bürgermeister im Rathaus arbeiten. Foto: Paul Neuhoff

Nittendorf.Helmut Sammüller will als Bürgermeister von Nittendorf weitermachen. Bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler, die im Markt als „Freie Wähler-Unabhängige Wählergemeinschaft“ (FWU-UWG) auftreten, stimmten alle Mitglieder für den amtierenden Rathauschef. Zur Versammlung konnte FWU-UWG Vorsitzender Florian Schneider auch Helmut Stadler, Kreisvorsitzender der Freien Wähler, begrüßen.

Vor der Abstimmung warb zweiter Bürgermeister Josef Bauer für den Amtsinhaber. Eine Gemeinde gut zu führen und in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, stelle an einen Bürgermeister hohe Anforderungen. Dass Sammüller diese Voraussetzung erfüllt, stehe außer Zweifel, so Bauer. Dieser habe seine kommunale Kompetenz in all den Jahren als Marktrat, dritter Bürgermeister und seit 2014 als Bürgermeister bewiesen.

Fleiß als Markenzeichen

Ein Markenzeichen von Sammüller sei sein Fleiß mit dem er viele Punkte seines Wahlprogramms für die laufende Periode erledigt oder auf den Weg gebracht habe, wie etwa die Ausweisung Bauland oder die Beschaffung mehrerer Löschfahrzeuge. Auch das Ehrenamt hat für den Amtsinhaber einen großen Stellenwert, was sich in der hohen finanziellen Unterstützung der Vereine durch den Markt widerspiegle. Es zeichne den Bürgermeister auch aus, offen für Vorschläge aus allen politischen Richtungen zu sein.

Als Paradebeispiel für die Offenheit und für die Einbindung aller Fraktionen in die kommunale Arbeit durch Sammüller nannte Bauer die Klausurwochenenden mit allen Markträten. Diese vom Bürgermeister ins Leben gerufene Einrichtung habe zum gegenseitigen Verständnis beigetragen, was auch der Arbeit in den Marktratssitzungen zugutekommt. Damit dies so bleibt, empfahl Bauer der Versammlung, für Helmut Sammüller zu stimmen.

Zukunftsaufgabe Seniorenarbeit

Sammüller selbst betonte, dass er gerne weitermachen wolle, weil ihm die Aufgabe Freude mache. Vor der ersten Wahl habe er vor dem Amt und der großen Veränderung in seinem Lebenslauf durchaus Respekt gehabt. Er habe den Schritt aber nicht bereut und wolle „seine“ Bürger auch in den nächsten sechs Jahren nicht enttäuschen. Er wisse auch seine Familie hinter sich, die ihm immer wieder Kraft gebe. Es sei ihm aber bewusst, dass zu den Erfolgen in einer Gemeinde nicht nur der Bürgermeister, sondern auch der Gemeinderat und die Rathausverwaltung beitrügen.

Als Schwerpunkte für die nächste Periode sieht Sammüller den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsstätten und den Erhalt der Mittelschule. Auch eine Realschule will Sammüller langfristig in Nittendorf realisieren. Als dringend sieht er den Bau einer neuen, ausreichend großen Turnhalle an. Die bisher erfolgreiche Arbeit für Senioren und Menschen mit Behinderung zusammen mit den beiden Beauftragten will Sammüller noch ausbauen. Großen Respekt hat er vor der Leistung der Ehrenamtlichen und will diese weiterhin fördern. „Was etwa einem Feuerwehrler bei einem Einsatz abverlangt wird, verdient höchste Anerkennung. Dafür muss man auch künftig die bestmögliche Ausstattung zur Verfügung stellen“, so der Bürgermeister.

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