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Politik

Bürgermeister stand Rede und Antwort

In der Tegernheimer Bürgerversammlung gab es wenig Kritik. Für den Durchgangsverkehr ist keine Lösung in Sicht.
Von Petra Schmid

Derzeit wird an der Sanierung der Tegernheimer Ringstraße mit Hochdruck gearbeitet. In den nächsten Jahren stehen weitere Straßen an.  Foto: Petra Schmid
Derzeit wird an der Sanierung der Tegernheimer Ringstraße mit Hochdruck gearbeitet. In den nächsten Jahren stehen weitere Straßen an. Foto: Petra Schmid

Tegernheim.Die Gemeinde Tegernheim lud in diesem Jahr für die Bürgerversammlung erstmals in die Mehrzweckhalle am Hohen Sand ein. Bürgermeister Max Kollmannsberger erklärte gleich eingangs, man habe sich bereits jetzt für diesen Standort entschieden, da ab 1. Januar 2020 öffentliche Veranstaltungen nur dort stattfinden dürften, wo auch ein behindertengerechtes WC vorhanden sei.

Nicht nur der Rathauschef stand den Bürgern Rede und Antwort, sondern auch Samantha Bauer und Amelie Schlösser vom Jugendparlament gaben einen Kurzbericht zu ihren Aktivitäten und verwiesen auf die Wahl Anfang kommenden Jahres. Im Anschluss übernahm Kollmannsberger wieder die Leitung und blickte mit Bildmaterial unterstützt auf die zahlreichen, gemeindlichen, kirchlichen und Vereins-Veranstaltungen zurück. Im Anschluss gab er einen Überblick über die laufenden Maßnahmen.

Auch die Bürger sind gefordert

Freilich hatte der Bürgermeister auch die Eckdaten des rund 15 Millionen umfassenden Haushalts des laufenden Jahres dabei. Mit Blick auf die Investitionen hob er hervor, dass für alles, was gebaut werde, auch Kosten für die Pflege und Unterhalt anfallen würden. Er erläuterte die größten Einnahmen und Ausgabenposten. Tegernheim biete vieles, was für eine attraktive Wohngemeinde notwendig sei. Der Bürgermeister untermauerte dies mit Beispielen. Jedoch seien hier die Bürger auch selbst gefordert, beispielsweise bei der Abfall- und Grüngutentsorgung könne jeder beitragen, forderte er auf.

Zum Thema Parken wolle er nur so viel sagen, dass Garagen für Autos da seien und nicht als Aufbewahrungsort für Kinderwagen oder andere Dinge. „Mir gefällt mein Tegernheim, tragen Sie dazu bei, dass es so bleibt“, bat er die Bürger.

Parkplätze zu unsicher

In der Diskussion meldete sich Franz Mirter zu Wort. Man lege in Tegernheim großen Wert darauf, die Straßen barrierefrei zu gestalten und er könne deshalb nicht verstehen, warum man beim Übergang des sogenannten Zahnweg-Gangerl den Bürgersteig nicht abgeflacht habe. Außerdem solle man die Anordnung der Parkplätze in diesem Bereich überdenken, da Fußgänger oder Radfahrer leicht ein Auto streifen könnten. Bürgermeister Kollmannsberger sagte, man werde dies prüfen.

Wichtige Projekte

  • Bebauung:

    Für die nächsten Jahre kündigte Bürgermeister Kollmannsberger die Aufstellung diverser Bebauungspläne (Obere Felder II, Ringstraße Ost usw.) an.

  • Straßen:

    Die Sanierung der Ringstraße wolle man abschließen und weitere Straßen ertüchtigen.

  • Betreuung:

    Die Erweiterung des Kinderhauses soll abgeschlossen werden.

Ein Bürger fragte, ob es in die Zukunft gerichtete Planungen bezüglich des überörtlichen Verkehrs gebe. Der Rathauschef sagte, dass die Gemeinde hier dranbleibe, aber er für die nächsten Jahre keine Hoffnung auf Verbesserung habe. Die Anregung, in der Hochstraße Tempokontrollen durchzuführen, nahm Kollmannsberger ebenso auf wie die Tipps zu den Radwegen.

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