MyMz
Anzeige

Wahl

Bürgermeister tritt wieder an

Thomas Eichenseher (CSU) möchte in Duggendorf noch viele Ideen umsetzen. Er legt viel Wert auf die Beteiligung der Bürger.
Von Martina Neu

Thomas Eichenseher liegt das Wohl der Bürger immer am Herzen, daher nimmt er Baustelleneinweisungstermine oft selbst wahr. Foto: Neu
Thomas Eichenseher liegt das Wohl der Bürger immer am Herzen, daher nimmt er Baustelleneinweisungstermine oft selbst wahr. Foto: Neu

Duggendorf.Bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Duggendorf-Hochdorf gab der Ortsvorsitzende Thomas Eichenseher gleich zu Beginn der Versammlung ein deutliches politisches Signal: Bei den im kommenden Jahr anstehenden Kommunalwahlen werde er erneut als Bürgermeisterkandidat antreten, um sein Mandat zu verteidigen.

Er habe noch viele Ideen, die er umsetzen möchte und wolle in den kommenden Jahren in die Detailarbeit gehen. Eichenseher blickte anschließend auf die wichtigsten Erfolge seiner aktuellen Amtszeit zurück. Der Neubau der Naabbrücke in Duggendorf wurde um zehn Prozent günstiger abgewickelt als der geplante Vergabepreis. Zudem wurde ein Nachbarschaftshilfeverein gegründet, welcher mittlerweile etwa 120 Mitglieder zählt und zu den erfolgreichsten des Landkreises gehört. Das Straßenprogramm wurde weiter vorangetrieben, so wurde beispielsweise die Verbindungsstraße zwischen Neuhof und Hochdorf erneuert. Der Weiler Weinberg bei Wischenhofen wurde mit einer Asphaltstraße erschlossen. Die Verbesserung der Straßensituation im Bereich der Hütgasse wurde in einer Bürgerversammlung vorbereitet, aber durch die Abschaffung der Straßenbeitragssatzung verzögert sich diese Maßnahme. An diesem Beispiel könne man die Bürgerbeteiligung erkennen, auf die Eichenseher Wert legt.

Neue Fahrzeuge für Feuerwehr

Im Bereich der vier Gemeindefeuerwehren wurde in Absprache mit Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer ein neues Einsatzkonzept erarbeitet, was sich an der Neuanschaffung zweier Feuerwehrfahrzeuge für Duggendorf und Hochdorf zeige.

In Duggendorf entstand beim Dorfplatz ein neuer öffentlicher Parkplatz. In Hochdorf, Wischenhofen und Neuhof wurden neue Baugebiete geplant, während das Duggendorfer Baugebiet „An der Sandgrube“ abgeschlossen wurde. Insgesamt sieht Eichenseher die Gemeinde mit einer anderen, kräftigeren Außenwirkung als noch vor sechs Jahren. „Duggendorf steht heute als eine aufstrebende Gemeinde da“, sagt Eichenseher. Beispielsweise konnte die Zusammenarbeit der Ortsvereine nachhaltig intensiviert werden. Dies wird besonders bei dem mittlerweile etablierten Weihnachtsmarkt jedes Jahr sichtbar. Für die Unterstützung bei seinen Projekten bedankte sich Eichenseher bei allen Anwesenden.

Als weiterer Punkt stand der Jahresrückblick des CSU-Ortsverbandes auf der Tagesordnung. Das Sommerfest war gelungen und die CSU-Stammtische waren stets gut besucht. Hinsichtlich der Staatsstraße von Wischenhofen nach Brunn kam neuer Schwung auf. Bald würde eine gemeinsame Bürgerversammlung in Brunn stattfinden. Bei der Neuwahl der Vorstandschaft wurde Thomas Eichenseher als Ortsvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Thomas Achhammer, Josef Graf und Albert Zenger wurden als seine Stellvertreter wiedergewählt. Ebenso sind Anna Braun als Kassier und Thomas Brenner als Schriftführer eine bleibende Konstante in der Vorstandschaft. Beisitzer wurden Franz Gehr, Gerhard Eichenseher, Jürgen Seitz, Xaver Braun, Hans Dechant, Ludwig Zenger, Rudi Klotzsch und Martin Eichenseher. Alois Kranner und Robert Solleder bekleiden weiterhin die Position der Kassenrevisoren. Thomas Brenner, Thomas Achhammer und Josef Graf werden den Ortsverband bei der Delegiertenversammlung vertreten.

Ökologisches Konzept steht an

Anschließend gab Eichenseher einen Ausblick auf das Jahr 2019. Neben der Nominierungsversammlung im Herbst stehen das Sommerfest und diverse Stammtische auf dem Programm. Weiterhin sehe er einen zukünftigen Schwerpunkt in einem ökologischen Konzept für die Gemeinde Duggendorf. Bei der Umsetzung dieser Idee hoffe er auf rege Unterstützung vonseiten der CSU-Mitglieder.

Zur Person Thomas Eichenseher

  • Amtsbeginn:

    Seine erste Amtszeit dauerte von 2002 bis 2008. Beruflich bedingt musste er von 2008 bis 2014 pausieren. 2014 wurde er erneut gewählt.

  • Ziele:

    Eichenseher ist es wichtig, eine lebendige Gemeinde mit guter Lebensqualität zu schaffen. Dazu seien viele wichtige Schritte gemacht worden, jetzt wolle er auch die nächsten Etappen dazu gestalten und ins Ziel kommen.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht